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München oder Wolfsburg? - Das Finale um den Titel beginnt

Eishockey München oder Wolfsburg? - Das Finale um den Titel beginnt

Wille, Leidenschaft, Jubel und Trauer: Die DEL-Saison geht in ihre finale Phase. München oder Wolfsburg - einer von beiden wird den Titel holen. Ein Überblick über die Endspiel-Serie.

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Die Grizzlys Wolfsburg hatte zu Saisonbeginn kaum einer auf dem Zettel.

Quelle: Armin Weigel

München. Im Kampf um die deutsche Eishockey-Meisterschaft beginnt die Endspiel-Serie: Titelfavorit EHC München trifft auf den Überraschungsfinalisten Grizzlys Wolfsburg.

Mit einem Heimspiel der Münchner am Freitagabend geht es los. Nach maximal sieben Partien steht der deutsche Meister 2015/16 und Nachfolger der Adler Mannheim fest - es wird einen Premieren-Sieger geben.

DIE AUSGANGSLAGE: Für den Finanz-Krösus München zählte von Anfang an nichts anderes als der Titel. Wolfsburg hatte trotz der Konstanz der vergangenen Jahre dagegen zu Saisonbeginn kaum einer auf dem Zettel. Die Niedersachsen setzten sich in den Playoffs gegen Düsseldorf und Nürnberg durch. München behauptete sich gegen Straubing und Köln.

DIE HISTORIE:  Den Titel hat bisher keiner der beiden Clubs gewonnen. Aus München haben in der jüngeren Vergangenheit schon der EC Hedos (1994) und die Barons (2000) triumphiert. Der EHC München hatte bis zu dieser Saison seit dem DEL-Aufstieg 2010 noch keine Playoff-Serie gewonnen und steht zum ersten Mal in den Endspielen. Wolfsburg war 2011 im Finale, das klar gegen Berlin verloren ging. Die Grizzlys beeindruckten mit Konstanz: Viermal nacheinander kamen sie mindestens ins Halbfinale.

DAS SPRICHT FÜR MÜNCHEN:  Die Qualität des Kaders, der Trainer, die Ausgangslage. Die Mannschaft wurde mit dem höchsten Liga-Etat von geschätzten 12,5 Millionen Euro zusammengestellt. "Sie haben gute Läufer und sind in der Defensive physisch stark", sagte Grizzlys-Trainer Pavel Gross. Sein EHC-Kollege Don Jackson führte Berlin in sechs Jahren fünfmal zum Titel - auch gegen Wolfsburg. Mit dem Vorrunden-Sieg sicherten sich die Bayern zudem den Heimvorteil. In den Playoffs haben sie jede Partie vor eigenem Publikum gewonnen.

DAS SPRICHT FÜR WOLFSBURG: "Mit unserem Charakter haben wir schon viele zermürbt", behauptete Geschäftsführer Karl-Heinz Fliegauf. Die Wolfsburger, die über einen geschätzten Etat von 7,7 Millionen Euro verfügen, haben vor allem ein funktionierendes Team. "Wolfsburg spielt taktisch sehr, sehr stark", meinte Bundestrainer Marco Sturm. Zudem haben die Niedersachsen in Felix Brückmann - allerdings ebenso wie München in David Leggio - einen formstarken Torhüter.

DAS SAGEN DIE TRAINER:  Wolfsburgs Pavel Gross äußerte sich gegenüber dem Kontrahenten mit höchstem Respekt: "Das ist die beste Mannschaft der Liga mit dem besten Coach der Liga", sagte der 47-Jährige, hob aber auch den Charakter seines Teams hervor: "Diese Mannschaft hat etwas Besonderes." Münchens Don Jackson hatte von Anfang an betont, dass seine Mannschaft für den Gewinn des Pokals trainiert: "Sie werden uns vor eine große Herausforderung stellen. Aber wir werden uns entsprechend darauf einstellen und bereit sein. Wir wissen, dass wir das Werkzeug haben, um unseren Job zu erledigen."

DARAUF HOFFT DER BUNDESTRAINER:  Auf ein schnelles Ende. Bis zum 28. April könnte sich die Serie ziehen. Die Weltmeisterschaft in Russland beginnt am 6. Mai. Sieben Finalisten hat Marco Sturm in seine Gedankenspiele noch einbezogen.

dpa

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