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Torschütze Reimer: Kann positiv auf Eishockey-WM blicken

Eishockey Torschütze Reimer: Kann positiv auf Eishockey-WM blicken

Dank des Treffers von Patrick Reimer schien eine WM-Sensation der deutschen Eishockey-Profis gegen Gastgeber Russland möglich. Am Ende verloren sie, verabschiedeten sich aber erhobenen Hauptes. "Im Großen und Ganzen kann man positiv auf die WM blicken", sagte Reimer.

Moskau. Nach dem 1:4 gegen Gastgeber Russland ist die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft im Viertelfinale der WM gescheitert. Im ersten Drittel schien eine Sensation gegen den Rekordweltmeister möglich.

DEL-Toptorjäger Patrick Reimer hatte die Auswahl von Bundestrainer Marco Sturm mit 1:0 in Führung gebracht. Nach der Partie am Donnerstag in Moskau sprach der Stürmer der Nürnberg Ice Tigers über seine Eindrücke vom Spiel und zog eine Bilanz der Weltmeisterschaft.

Wie fällt Ihr Fazit zum Spiel aus?

Reimer: Natürlich sind wir enttäuscht, weil wir uns nach dem ersten Drittel mehr ausgerechnet haben. Wir sind mit der Einstellung ins Spiel gegangen, dass wir gewinnen wollen. Die individuell stärkere Mannschaft hat sich durchgesetzt. Wir haben es nicht geschafft, das Spiel, das wir in den letzten zwei Wochen über weite Phasen gezeigt haben, über 60 Minuten zu bringen. Wir sind im zweiten Drittel vom Faden abgekommen, dann wird es natürlich schwer.

Wie war der Moment, als Sie die 1:0-Führung geschossen haben? 

Reimer: Schön. Ich war natürlich froh, dass gleich der erste Schuss rein ging. Das hat der Mannschaft in dem Moment einen Schub gegeben und auch den Glauben, dass was möglich ist.

War der Druck der Russen dann zu groß?

Reimer: Wir haben zu spüren bekommen, wie spielstark die Russen sind. Hut ab vor Thomas (Greiss) zu einer unglaublichen Torhüter-Leistung. Wenn sie Räume haben, haben sie sie auch genutzt. Da müssen wir noch lernen, besser zu stehen.

Was nehmen Sie aus der WM mit?

Reimer: Das werden die nächsten Tage zeigen. Wir müssen das erst mal verarbeiten, dass wir draußen sind. Im Großen und Ganzen kann man positiv auf die WM blicken. Wir haben einen großen Kampf gezeigt. Wir hatten einen großen Kader, aus dem wir schöpfen konnten. Es ist schön zu sehen, dass die Bereitschaft voll da war. Darauf können wir aufbauen.

dpa

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