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WM voraussichtlich ohne Seidenberg - Ward wird Assistent

Eishockey WM voraussichtlich ohne Seidenberg - Ward wird Assistent

Mit Partien gegen Schweden in Rosenheim und Landshut setzt die deutsche Eishockey-Nationalelf die WM-Vorbereitung fort. Das Trainerteam ist inzwischen komplett. Der Kader wird sich weiter verändern - ein prominenter NHL-Profi wird voraussichtlich fehlen.

Berlin. Ohne den verletzten Top-Verteidiger Dennis Seidenberg, aber mit NHL-Unterstützung an der Bande plant Bundestrainer Marco Sturm für die Eishockey-WM in Russland.

Der frühere Mannheimer Meistercoach Geoff Ward wird ihm bei dem Turnier vom 6. bis 22. Mai assistieren, bestätigte Sturm am Dienstag in Landshut. "Er war einer von denen in Nordamerika, die auf mich zugekommen sind und mich gefragt haben, ob ich ihn unterstützen kann", erklärte Sturm, der unter dem Assistenzcoach Ward einst bei den Boston Bruins spielte. "Nachdem ich ihn von früher kenne, war es keine Frage, dass ich mich für ihn entscheide."

Nach zwei Niederlagen in Tschechien setzt die deutsche Auswahl die WM-Vorbereitung am Samstag und Sonntag in Rosenheim und Landshut mit Partien gegen Schweden fort. Ob Ward, derzeit Assistenz-Coach der New Jersey Devils, am Sonntag bereits dabei ist, ist noch offen. Der 54-Jährige hatte bereits 2015 den damaligen Bundestrainer Pat Cortina bei der WM unterstützt.

Mit NHL-Profi Seidenberg will Sturm am Mittwoch oder Donnerstag ein weiteres Gespräch führen. Er rechnet aber nicht mit dem 34-Jährigen, der mit Boston die NHL-Playoffs verpasst hatte. "Er hat mehrere Verletzungen - Leiste, Hand, Rücken", sagte der Coach. "Es hilft nur ein topfitter Dennis Seidenberg. Lieber kuriert er sich aus." Im vergangenen Jahr hatte der 34-Jährige kurzfristig verletzt abgesagt, nachdem er zunächst seine Zustimmung signalisiert hatte.

Sturm hofft neben Tobias Rieder und Leon Draisaitl auf weitere deutsche NHL-Spieler, die bei einem Aus in der ersten Playoff-Runde infrage kämen. "Wenn dort unsere Spieler ausscheiden, dann werden sie auch zur WM kommen", sagte Sturm der "Eishockey News". Der deutsche NHL-Rekordspieler wird auch daran gemessen, wie er die Topspieler für das Nationalteam motivieren kann. Rieder soll am Sonntag in seiner Heimat Landshut auflaufen. Mit Draisaitl plant Sturm für die Vorbereitungspartien in Lettland am 22. und 23. April.

In den vorläufigen WM-Kader berief Sturm zudem Torhüter Andreas Jenike und Stürmer Leonhard Pföderl von den Nürnberg Ice Tigers. DEL-Topscorer Patrick Reimer stößt in der kommenden Woche dazu.

Alexander Sulzer aus Köln sagte dagegen als siebter Spieler für die WM ab. Der Einsatz von Nürnbergs Yasin Ehliz ist wegen einer Handverletzung fraglich. Sturm wird seinen Kader im Verlauf der Vorbereitung weiter verändern. Insgesamt acht Kandidaten hat er von den beiden DEL-Finalisten EHC München und Grizzlys Wolfsburg auf dem Zettel.

dpa

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