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Fünf Lehren aus dem Großen Preis von Kanada

Motorsport Fünf Lehren aus dem Großen Preis von Kanada

Mercedes hat die Formel-1-Konkurrenz fest im Griff. Lewis Hamilton ist der Sieger von Montreal, Nico Rosberg wird knapp dahinter Zweiter. Fünf Lehren aus dem Großen Preis von Kanada.

Montreal. HAMILTON NERVENSTARK: Mit dem vierten Sieg auf seiner Paradestrecke stellte Lewis Hamilton die interne Hierarchie wieder her. Die zwei jüngsten Niederlagen gegen Nico Rosberg hatten ihn gewurmt, besonders der verschenkte Triumph beim Taktik-Fiasko von Monaco. Doch der Brite lässt sich nicht mehr so leicht wie früher aus der Bahn werfen. In dieser Form ist Hamilton auf klarem Kurs zum dritten Titel.

MERCEDES DOMINANT: Es war im siebten Saisonrennen schon der vierte Doppelerfolg. Immer standen beide Silberpfeil-Fahrer auf dem Podium. In der Konstrukteurswertung ist der Vorsprung bereits auf 105 Zähler gewachsen. Der Mercedes ist nicht nur schnell, sondern auch zuverlässiger als im Vorjahr. Der Branchenführer kann sich derzeit nur selbst schlagen.

FERRARI FEHLERHAFT: Mit verbessertem Motor wollte die Scuderia den Rückstand auf Mercedes verringern. Dann stoppte ein Elektronikdefekt Sebastian Vettel schon in der Qualifikation, Platz fünf im Rennen war da schon eine Meisterleistung. Weil Kimi Räikkönen nach einem Dreher Vierter wurde, verpasste Ferrari erstmals in diesem Jahr das Podium. So wird das nichts mit dem Angriff auf die Spitze.

WILLIAMS BELOHNT: Im siebten Rennen schaffte es endlich ein anderes Team als Mercedes und Ferrari aufs Podium. Die Williams-Schmiede bewies durch Platz drei des Finnen Valtteri Bottas, das mit dem Traditionsrennstall auch in diesem Jahr durchaus zu rechnen ist. Unter den Konstrukteuren hat sich Williams wieder als dritte Kraft etabliert, noch vor dem finanzstärkeren Red-Bull-Team.

MCLAREN BLAMIERT: "Ich seh' ja wie ein Amateur aus", wütete Fernando Alonso am Boxenfunk. Da fuhr er in seinem unterlegenen McLaren schon hinterher und sollte jetzt auch noch Benzin sparen. "Mach ich nicht", antwortete der Spanier erbost. Später musste er aufgeben, genauso wie Teamkollege Jenson Button. Mit dem neuen Motorenpartner Honda geht es einfach nicht vorwärts, die Zeiten bleiben hart.

dpa

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