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GP von Großbritannien: Darauf muss man achten

Motorsport GP von Großbritannien: Darauf muss man achten

Der Grand Prix von Großbritannien ist auch in diesem Jahr ein Publikumsrenner auf der Insel. Ein Überblick über die Fixpunkte des neunten Saisonlaufs der Formel 1 in Silverstone.

Silverstone. HEIMSPIELER: WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton startet vor eigenem Publikum standesgemäß von der Pole Position. Der Vorjahressieger steht nach dem jüngsten Aufwärtstrend seines Teamkollegen Nico Rosberg unter Druck. Der Deutsche kann Hamilton in der WM wohl als einziger gefährlich werden. In Silverstone fährt er als Zweiter los - wie jüngst in Österreich, als er am Start an Hamilton vorbeizog.

ROTKÄPPCHEN: Ferrari-Fahrer Kimi Räikkönen stand zuletzt zunehmend in der Kritik, es droht das Aus zum Saisonende. Der Finne braucht nach seinem unnötigen Dreher in Kanada und dem kapitalen Unfall in Spielberg dringend ein Erfolgserlebnis. In der Qualifikation war er schon mal schneller als Stallgefährte Sebastian Vettel. Beide Ferrari-Piloten müssen aber erst am Williams-Duo Felipe Massa und Valtteri Bottas vorbei, wenn sie die Spitze angreifen wollen.

NEUWAGEN: Nico Hülkenberg darf nach langem Warten endlich mit einem runderneuerten Force India fahren. Das in Silverstone beheimatete Team hat für den neunten Saisonlauf eine B-Version des Autos ausgetüftelt. Nun will Le-Mans-Sieger Hülkenberg seinem Aufschwung der vergangenen Wochen eine Aufholjagd in der WM-Tabelle folgen lassen. Derzeit ist der Rheinländer Neunter der Fahrerwertung.

AUSVERKÄUFER: Von einer Krise der Formel 1 ist zumindest beim Blick auf die Tribünen von Silverstone nichts zu sehen. Rund 140 000 Zuschauer werden erwartet - damit wäre das "Home of British Motor Racing" voll. Nirgendwo in Europa sind die Fans der Raserei so verfallen wie auf der Insel. Hier haben auch sieben der zehn Teams ihre Heimat, viele Mitarbeiter bringen ihre Familien mit zur Strecke.

SCHLUSSKURVE: Für Jenson Button könnte es das letzte Heimrennen sein. In 15 Versuchen hat er es nie auf das Podium geschafft. Und auch diesmal wird es wohl nichts werden. Sein McLaren-Team ist mit dem neuen Motorenpartner Honda nicht konkurrenzfähig, Button startet von Platz 18. Nach zahlreichen Defekten wäre es für den 35-Jährigen schon ein Erfolg, wenn er überhaupt die Zielflagge sieht.

dpa

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