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Hausaufgaben für Rosberg: Ferrari-Duo im Training vorn

Motorsport Hausaufgaben für Rosberg: Ferrari-Duo im Training vorn

Das Ferrari-Duo Kimi Räikkönen und Sebastian Vettel ist im Training der Formel 1 in Shanghai schneller als die Mercedes. Seriensieger Nico Rosberg sollte gewarnt sein.

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Sebastian Vettel fuhr im Ferrari die zweitbeste Trainingszeit. Foto: Lynn Bo Bo

Shanghai. Für WM-Spitzenreiter Nico Rosberg wird der Weg zu seinem sechsten Formel-1-Sieg in Serie beschwerlicher als erwartet.

Die etwas überraschende Trainingsniederlage gegen das Ferrari-Duo Kimi Räikkönen und Sebastian Vettel in Shanghai fühlte sich für den Mercedes-Piloten wie eine Warnung zur rechten Zeit an. "Wir müssen definitiv auf sie achten. Wir haben noch einiges an Hausaufgaben zu erledigen", mahnte Rosberg, der mit einem Erfolg am Sonntag statistisch gesehen schon den Titel sicher hat. Sechs Mal gewann ein Pilot in der Formel-1-Historie mindestens die ersten drei Saisonläufe, jedes Mal wurde dieser Fahrer dann auch Weltmeister.

"Solche Gedanken kommen mir nicht, weil es noch viel zu früh ist", sagte Rosberg. Und doch dürfte der 30-Jährige nach der Strafe für seinen Teamgefährten Lewis Hamilton, der am Sonntag wegen eines Getriebewechsels fünf Plätze weiter hinten starten muss, insgeheim schon mit der Fortsetzung seiner Siegesserie gerechnet haben.

Ferrari aber könnte der Spielverderber sein. 0,237 Sekunden lag Räikkönen bei seiner Tagesbestzeit vor Rosberg, Vettel war als Zweiter 0,128 Sekunden schneller als sein Landsmann. Auf Platz vier fuhr Hamilton. "Wir sollten die Füße am Boden lassen, es war nur Freitag. Es ist immer noch Luft nach oben", sagte Vettel.

Der Hesse rechnet damit, den Silberpfeilen zumindest in der Qualifikation am Samstag etwas näher kommen zu können. In den ersten beiden Saisonrennen war jeweils Hamilton zur Pole Position gefahren, in China stand in den vergangenen vier Jahren jeweils ein Mercedes auf Startplatz eins.

Dort will Rosberg auch am Samstag wieder hin. Vor dem Großen Preis von China am Sonntag (08.00 Uhr MESZ) liegt er in der Gesamtwertung 17 Punkte vor Hamilton. Der Brite will sich indes auch von seiner Startplatzstrafe nicht aufhalten lassen. "Das ist eben die Herausforderung, ich genieße das", sagte Hamilton.

Wieder zurück im Auto ist in China Fernando Alonso. Nach seiner Zwangspause von Bahrain wegen eines Rippenbruchs, den der Spanier bei seinem spektakulären Unfall in Australien erlitten hatte, erteilten die Rennärzte ihm am Freitag die endgültige Starterlaubnis.

Eine weitere Untersuchung des McLaren-Piloten nach der Übungseinheit am Freitagvormittag habe gezeigt, dass Alonso fit genug für die weitere Teilnahme am Grand-Prix-Wochenende sei, teilte der Weltverband FIA mit. Sollten beim zweimaligen Weltmeister in Shanghai doch noch unerwartete Folgeerscheinungen der Verletzungen auftreten, muss er auf Geheiß der Mediziner sein Auto unverzüglich stoppen, hieß es von der FIA. In der Tagesabrechnung belegte Alonso Rang elf.

Ordentlich begann das Wochenende für Nico Hülkenberg. Der Rheinländer steuerte seinen Force India auf den siebten Platz und darf auf weitere WM-Punkte hoffen. Pascal Wehrlein kehrte im Manor als 17. in die Garage zurück.

dpa

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