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Hintergrund: Vorgeschriebener Reifendruck bei F1-Autos

Motorsport Hintergrund: Vorgeschriebener Reifendruck bei F1-Autos

Nach den spektakulären Reifenplatzern von Sebastian Vettel und Nico Rosberg vor zwei Wochen in Belgien hatte Alleinausrüster Pirelli für den Großen Preis von Italien Änderungen vorgenommen.

Monza. Beim zwölften Formel-1-Saisonlauf in Monza wurde der Reifendruck vorne auf mindestens 21 PSI erhöht. Hinten mussten wenigstens 19,5 PSI Luft enthalten sein. Ein PSI (Pfund pro Quadratzoll) entspricht 0,06 Bar, mit dem der Druck bei Straßenautos gemessen wird.

Pirelli hatte die Druckvorgaben während des Italien-Wochenendes allerdings zweimal nach unten korrigiert, nachdem Ingenieure verschiedener Teams und Fahrer Bedenken geäußert hatten. Sie befürchteten, dass es bei einem zu stark erhöhten Druck zu Problemen kommen könnte.

Die Rennkommissare bemängelten nach dem Rennen, dass der linke Hinterreifen am Mercedes von Monza-Sieger Lewis Hamilton 0,3 PSI weniger als der festgelegte Mindestwert aufgewiesen habe. Bei seinem deutschen Teamkollegen Nico Rosberg habe die Differenz nach unten 1,1 PSI betragen. Zu viel Druck im Reifen wird nicht moniert. Wegen dieses Verstoßes ermitteln die Rennkommissare. Sie können eine Strafe aussprechen oder den Fall ohne Konsequenzen beilegen.

dpa

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