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Keine Vertragsneuigkeit bei Vettel vor Ferrari-Heimspiel

Motorsport Keine Vertragsneuigkeit bei Vettel vor Ferrari-Heimspiel

Ein bisschen überrascht diese Aussage schon. Vor dem Heimrennen von Ferrari rechnet Sebastian Vettel nicht mit Neuigkeiten zu seiner Zukunft bei der Scuderia.

Lässt seine Zukunft weiter offen: Ferrari-Pilot Sebastian Vettel.

Quelle: Zsolt Czegledi

Spa-Francorchamps. Die Tifosi brauchen sich offensichtlich keine Hoffnungen auf die Verkündung eines neuen Vertrages für Sebastian Vettel vor dem Ferrari-Heimspiel in Monza machen.

Der 30 Jahre alte Deutsche betonte höchstpersönlich in Spa-Francorchamps und damit nicht mal anderthalb Wochen vor dem Rennen im Königlichen Park von Monza: "Ich erwarte ehrlich gesagt keine Neuigkeiten in den kommenden zwei Wochen."

Dabei hätte das so schön gepasst. Es wäre nicht das erste Mal gewesen, dass der italienische Formel-1-Traditionsrennstall das Rennen im eigenen Land zur Verkündung eines neuen Vertrages seines Starpiloten nutzt. Dass die Einigung auf einen neuen Einjahreskontrakt für Vettels finnischen Teamkollegen Kimi Räikkönen am Dienstag und damit noch vor dem Großen Preis von Belgien bekanntgegeben wurde, ließ eine noch größere Nachricht in der kommenden Woche zumindest vermuten.

"Wir werden sehen, an einem bestimmen Punkt wird es Neuigkeiten geben", sagte Vettel in der Team-Unterkunft. Bald sei aber relativ, betonte er. Jetzt gebe es keine Neuigkeiten.

Vettels aktueller Vertrag bei der Scuderia endet nach der laufenden Saison. Er war zur Saison 2015 von Red Bull zum italienischen Traditionsteam gewechselt. Vettel führt vor dem Auftakt in den zweiten Saisonabschnitt das WM-Klassement mit 14 Punkten Vorsprung auf Mercedes-Pilot Lewis Hamilton an.

Eine Rolle könnte bei den Verhandlungen die Laufzeit eines neuen Vertrages spielen. Nicht selten wird auch damit spekuliert, dass Vettel irgendwann zu Mercedes wechseln könnte. Der Vertrag Hamiltons ist aber noch bis Ende 2018 gültig. Mercedes-Teamchef Toto Wolff erklärte autosport.com, dass man beim deutschen Werksteam auch einen Plan B habe. Aus dem überraschenden Rückzug von Nico Rosberg nach seinem WM-Titel in der vergangenen Saison haben die Verantwortlichen ihre Lehren gezogen.

Neuigkeiten bei Rosberg-Nachfolger Valtteri Bottas, der zunächst mit einem Einjahresvertrag ausgestattet wurde, gibt es auch noch nicht. Das bestätigte der Finne ebenfalls persönlich. Daran, dass Vettel trotz der derzeit titelträchtigen Ausgangslage schon nach dieser Saison zu Mercedes wechseln könnte, glaubt Hamilton nicht. "Ich denke, das ist höchst unwahrscheinlich", sagte er. "Ich denke, er will nicht mein Teamkollege sein." Er denke das auch nicht nur, er wisse es.

dpa

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