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Pressestimmen zum Großen Preis von Singapur

Motorsport Pressestimmen zum Großen Preis von Singapur

Die Deutsche Presse-Agentur hat internationale Pressestimmen zum Großen Preis von Singapur zusammengestellt.

ITALIEN: "Gazzetta dello Sport": "Die Katastrophe aller Katastrophen.

Durch den Unfall kurz nach dem Start kamen beide Ferrari in Singapur nicht ins Ziel.

Quelle: Wong Maye-E

Singapur. Nicht mal in den schlimmsten Albträumen hätten sich die Leute von Ferrari einen so schrecklichen Ausgang erträumen können."

"La Repubblica": "Roter Sonnenuntergang: Nachdem Ferrari sein 70. Firmenjubiläum gefeiert hat, kehrt man zur bitteren Realtität zurück. (...) Ferrari darf nun nicht den Fehler machen, dem Schicksal die Schuld zuzuschieben."

"La Stampa": "Harakiri des Cavallino: Ferrari in Stücke gerissen. Es reichen fünf Sekunden, um das Ende einer Geschichte zu drehen. Fünf Sekunden, die Sebastian Vettel nie vergessen wird, und die seinen Traum vom Weltmeistertitel beenden können." 

"Corriere della Sera": "Ferrari hat sich alleine weg getan, auf den Gesichtern der Mechaniker konnte man die Verletzungen der Seele lesen."

GROSSBRITANNIEN: "The Times": "Lewis Hamilton sagte, dass er ein Wunder braucht, um den Großen Preis von Singapur zu gewinnen, und er hat eines bekommen, nachdem Sebastian Vettel, sein größter Rivale um den Titel, in der ersten Runde aus dem Rennen ausschied."

"BBC": "Es könnte ein entscheidender Moment in der Meisterschaft sein. Es wurde erwartet, dass Vettel wieder die Führung übernimmt, weil Ferrari auf der Strecke Vorteile gegenüber Mercedes hat. Stattdessen geht Hamilton mit einem 28-Punkte-Vorsprung in die letzten sechs Rennen der Saison."

"The Guardian": "Das ist ein großer Schlag für Hamilton und ein absolute Körpertreffer für den Deutschen (Vettel) und Ferrari, die sich fragen müssen, wieso ein Rennen, das sie eigentlich gewinnen wollten, so desaströs enden konnte."

"The Telegraph": "Selten wird Hamilton, der in solchen Momenten gern den Allmächtigen erwähnt, so sehr versucht gewesen sein, an göttliche Einmischung zu glauben."

SPANIEN: "Marca": "Handstreich von Hamilton - Mit nur noch sechs Rennen vor dem Saisonende könnte dieser Sieg entscheidend gewesen sein, um ihn zum vierten Mal zum Meister zu krönen."

"Mundo Deportivo": "Hamilton zeigt sich in der Ferrari-Katastrophe stark. Schon in der ersten Kurve hat Lewis von Ferrari das Geschenk des Jahres bekommen."

"El Mundo": "Die chaotischste Nacht von Singapur wird zu Lewis Hamiltons Höhenflug. Die anfängliche Katastrophe hat Hamilton zu einem Sieg verholfen, mit dem er am Samstag, nachdem er nur in fünfter Position gestartet war, nicht gerechnet hatte."

"AS": "Dieses Mal konnte Lewis Hamilton vom schlechten Start der Ferraris profitieren, nachdem beide Piloten in einem vom Regen geprägten Rennen und mit Verstappen gleich an ihrer Seite wenig Intelligenz gezeigt hatten. Wenn man Dynamit in der Nähe hat, sollte man kein Streichholz zünden."

FRANKREICH: "Le Monde": Die Ferraris lassen ein freies Feld für Hamilton."

"Le Parisien": "Hamilton macht den Doppelschlag in Singapur. (...) Hamilton (Mercedes) profitierte vom vorzeitigen Aus seines Rivalen Sebastian Vettel, um gestern den Großen Preis von Singapur zu holen (...)"

dpa

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