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Räikkönen Schnellster zum Abschluss der Formel-1-Tests

Motorsport Räikkönen Schnellster zum Abschluss der Formel-1-Tests

Mercedes beweist seine Zuverlässigkeit, Ferrari überzeugt zumindest im Sprint. Über das wahre Kräfteverhältnis vor der neuen Formel-1-Saison kann aber auch nach dem letzten Tag der ersten Testrunde munter spekuliert werden.

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Mercedes testete in Barcelona eine neue Nase.

Quelle: Andreu Dalmau

Barcelona. Kimi Räikkönens Ferrari-Bestzeit am Abschlusstag der ersten Formel-1-Testfahrten in Barcelona konnte die Kilometerfresser von Mercedes nicht erschrecken.

Weltmeister Lewis Hamilton und sein Teamkollege Nico Rosberg absolvierten mit insgesamt 185 Runden rund drei Grand-Prix-Distanzen und stellten damit erneut die bemerkenswerte Zuverlässigkeit des neuen Silberpfeils unter Beweis. Dass Rosberg als Siebter und Hamilton als Achter letztlich knapp drei Sekunden Rückstand auf Räikkönens schnellste Runde hatten, lässt noch lange nicht auf eine baldige Ablösung des Branchenführers schließen.

Zu unterschiedlich waren in den vergangenen vier Tagen die Programme der beiden WM-Favoriten von Mercedes und Ferrari. Sebastian Vettel hatte am Dienstag die klar schnellste Runde der Testtage gedreht, dabei aber auch von der neuen, ultraweichen Reifenmischung von Hersteller Pirelli profitiert. Die Freude über die Sprintstärke des Ferrari dürften spätestens die technischen Probleme von Mittwoch und Donnerstag getrübt haben, als Räikkönen jeweils länger pausieren musste.

Mercedes hingegen setzte durchweg auf die Haltbarkeit. Hamilton brachte es an einem halben Arbeitstag am Donnerstagvormittag schon auf 99 Runden, Rosberg ließ am Nachmittag nochmal 86 folgen. Zudem testete das deutsche Werksteam auf dem Circuit de Catalunya-Barcelona eine neue Nase in Haifisch-Optik mit zwei seitlichen Schlitzen für den W07. "Das sieht geil aus", zitierte die Seite "auto-motor-und-sport.de" Rosberg.

In der Zeitentabelle am Donnerstag folgte der russische Red-Bull-Fahrer Daniil Kwjat als Zweiter mit deutlichem Rückstand auf Räikkönen. Testfahrer Alfonso Celis von Nico Hülkenbergs Force-India-Team belegte Rang drei. Hülkenberg selbst hatte wie seine Landsmänner Vettel und Manor-Neuzugang Pascal Wehrlein am Donnerstag frei.

Bitter verlief der Tag für McLaren. Ein Problem mit der Kühlung stoppte den zweimaligen Weltmeister Fernando Alonso nach nur wenigen Runden. Beim britischen Traditionsteam weckte dies Erinnerungen an die völlig missglückte Vorsaison, als in den Testfahrten wegen diverser Probleme mit dem Honda-Motor kaum Kilometer abgespult werden konnten.

Die zweiten und letzten Testfahrten finden in der kommenden Woche von Dienstag bis Freitag abermals auf dem Kurs bei Barcelona statt. Die Saison startet mit dem Großen Preis von Australien am 20. März in Melbourne.

Mercedes gilt erneut als Topfavorit. Ferrari hofft aber mit seinem neuen Wagen noch näher an das Duo Hamilton/Rosberg heranzukommen und im WM-Kampf über insgesamt 21 Rennen entscheidend mitmischen zu können. In der vergangenen Saison waren Ferrari durch Vettel drei Siege geglückt.

dpa

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