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Renault bestreitet Pläne für Kubica-Comeback

Motorsport Renault bestreitet Pläne für Kubica-Comeback

Robert Kubica wird wohl in dieser Saison nicht mehr in die Formel 1 zurückkehren. Renault bestritt vor dem Großen Preis von Ungarn angebliche Pläne, den Polen nach der Sommerpause anstelle des Briten Jolyon Palmer einzusetzen.

Robert Kubica wird nicht 2017 bei Renault in die Formel 1 zurückkehren.

Quelle: Malcolm Griffiths/Renaultsport.com

Budapest. "Robert könnte ein Kandidat für 2018 sein", sagte Renault-Teamchef Cyril Abiteboul dem britischen Fachportal motorsport.com. Kurzfristig hingegen stehe der Rennstall weiter hinter Palmer, obwohl dieser bislang oft überfordert wirkte und nach der Hälfte der Saison noch punktlos ist. "Es gibt keine Planänderung", versicherte Abiteboul vor dem elften Saisonrennen auf dem Hungaroring.

Die Spekulationen um ein unmittelbar bevorstehendes Kubica-Comeback waren zuletzt befeuert worden, weil Renault den 32-Jährigen nach zwei Probetagen in alten Autos nun auch im aktuellen Formel-1-Boliden testen lässt. Kubica soll in der kommenden Woche in Ungarn bei den offiziellen Testtagen fahren. Der Routinier aus Krakau hatte sich 2011 schwere Verletzungen bei einem Rallye-Unfall zugezogen und kämpfte lange mit den Folgen.

"Wir wollen uns noch näher anschauen, wie realistisch es ist, dass Robert wieder ein aktuelles Formel-1-Auto im Rennen fahren könnte. Aber das ist eher etwas Mittel- oder Langfristiges", sagte Abiteboul.

dpa

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