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Rosberg: "Dachte schon, es wäre alles vorbei"

Motorsport Rosberg: "Dachte schon, es wäre alles vorbei"

Trotz seines dritten Platzes in Malaysia hat Nico Rosberg seine Führung in der Formel-1-Weltmeisterschaft ausgebaut. Der Mercedes-Fahrer profitierte von einem Motorschaden seines Teamkollegen Lewis Hamilton.

Nico Rosberg feiert seinen dritten Platz beim Großen Preis von Malaysia.

Quelle: Diego Azubel

Sepang. Fragen an Formel-1-Spitzenreiter Nico Rosberg nach seinem dritten Platz beim Großen Preis von Malaysia am Sonntag.

Wie sehen Sie den Unfall auf den ersten Metern mit Sebastian Vettel?

Nico Rosberg: In Kurve eins dachte ich schon, es wäre alles vorbei. Er hat mich sehr hart getroffen. Ich weiß nicht, was er sich dabei gedacht hat. Er hat mir das Rennen sehr schwer gemacht. Glück gehabt, dass nichts kaputt gegangen ist.

Wie haben Sie danach Ihre Aufholjagd erlebt?

Rosberg: Ich habe einige coole Überholmanöver gehabt. Zum Glück hat mich die Strafe nach dem Vorfall mit Kimi Räikkönen nichts gekostet. Ich bin froh, dass ich mich so zurückkämpfen konnte. Ich hätte mir einen besseren Tag gewünscht, aber so ist es eben. Ich bin ein wenig müde nach diesem Rennen, aber insgesamt ist es ein guter Moment für mich. Ich freue mich jetzt auf das nächste Rennen, weiter volle Attacke.

Sehen Sie sich heute trotzdem als Gewinner, nachdem Ihr Titelrivale Lewis Hamilton in Führung liegend mit einem Motorschaden ausgeschieden ist und Sie nun 23 Punkte Vorsprung auf ihn haben?

Rosberg: Es fühlt sich nicht wie ein Sieg an. Ich bin ja nur Dritter geworden. Ich kann mir vorstellen, wie es Lewis jetzt geht. Ich war schon in der gleichen Position. Ich weiß, wie hart das ist. Er muss völlig frustriert sein.

Wie enttäuschend ist es für Sie, dass Sie mit Mercedes nicht vorzeitig den Titel in der Konstrukteurswertung gewinnen konnten?

Rosberg: Wir hatten schon gehofft, es hier perfekt zu machen. Es ist wie eine Art Heimrennen für uns wegen unseres Titelsponsors (Petronas). Aber jetzt versuchen wir es eben, auf einer anderen Strecke nachzuholen.

Nach dem Rennen mussten Sie auch Champagner aus dem Schuh von Sieger Daniel Ricciardo trinken. Wie war das?

Rosberg: Ich hoffe, er gewinnt nicht noch mehr Rennen in diesem Jahr.

dpa

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