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Vettel zum zweiten Platz: "Einer der emotionalsten Tage"

Motorsport Vettel zum zweiten Platz: "Einer der emotionalsten Tage"

Sebastian Vettel bedankte sich nach seinem zweiten Rang beim Ferrari-Heimrennen in Monza überschwänglich auf Italienisch bei den Scuderia-Fans. "Es ist ein Traum, Formel-1-Fahrer zu sein und bei Ferrari zu sein", sagte der viermalige Formel-1-Weltmeister.

Der zweite Platz in Monza auf Ferreri ist für Sebastian Vettel von großer emotionaler Bedeutung.

Quelle: Daniel Dal Zennaro

Monza. Fragen an Ferrari-Pilot Sebastian Vettel nach seinem zweiten Platz beim Großen Preis von Italien in Monza.

Was bedeutet Ihnen dieser zweite Platz bei Ihrem ersten Start für Ferrari in Monza?

Sebastian Vettel: Das war einer der emotionalsten Tage, die ich in der Formel 1 je hatte. Der Moment auf dem Podium macht das Ganze so lebenswert und so lebendig. Es ist ein Traum, Formel-1-Fahrer zu sein und bei Ferrari zu sein."

Hatten Sie beim Start keine Chance, an Mercedes-Rivale Lewis Hamilton vorbeizukommen?

Vettel: Ich war außen und konnte ihn nicht einholen. Ich habe alles versucht, an Lewis dranzubleiben. Aber er war zu schnell.

Wie sah es während des Rennens aus?

Vettel: Eine Zeit lang fuhr ich ähnliche Rundenzeiten wie er. Da dachte ich, ich hätte eine Chance, den Rückstand zu verringern. Aber er zog dann davon. Lewis hatte eine unglaubliche Pace. Wir kämpften mit den Reifen und hatten keine Chance, an ihn heranzukommen. Aber wenn man hier auf dem Podium steht, ist das letztendlich wurscht.

Wie war es, auf dem Podium von den Ferrari-Fans so gefeiert zu werden?

Vettel: Die Emotionen waren unglaublich. Das ist unbezahlbar und unbeschreiblich. Wenn man das Rennen aus irgendwelchen Gründen aus dem Kalender streichen sollte, wäre das nicht nachvollziehbar. Monza gehört in den Formel-1-Kalender.

Lewis Hamilton muss wegen eines zu geringen Reifendrucks zu den Rennkommissaren. Was würde es für Sie bedeuten, wenn ihm der Sieg aberkannt würde?

Vettel: Ich war Zweiter auf dem Podium mit großen Emotionen. Er war schneller als ich.

dpa

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