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Bundesliga-Spitzenspiel: HC Leipzig empfängt Tabellenersten Buxtehude - Saskia Lang wieder fit

Bundesliga-Spitzenspiel: HC Leipzig empfängt Tabellenersten Buxtehude - Saskia Lang wieder fit

Zu einem frühen Spitzenspiel in der noch jungen Bundesliga-Saison der Handball-Frauen kommt es am Mittwoch (19.30 Uhr) in der Arena Leipzig. Dann gastiert der deutsche Vizemeister, Buxtehuder SV, beim HC Leipzig.

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HCL-Spielerin Ania Rösler will mit ihrer Mannschaft die Halbfinal-Niederlage gegen Buxtehude wieder wett machen.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Nicht nur, dass an dem Abend zwei Titelanwärter aufeinander treffen, die neben Blomberg-Lippe als einzige Teams bisher ungeschlagen sind. Für die Leipzigerinnen ist die Begegnung anderweitig noch eine ganz besondere: „Wir haben eine Rechnung offen“, sagt Ania Rösler kampfbetont und spricht damit die Halbfinalniederlage in der deutschen Meisterschaft an.

Das Team von Trainer Stefan Madsen musste sich vergangene Saison nach einer klaren Halbzeitführung doch noch gegen den späteren Vizemeister geschlagen geben. Am Mittwoch soll das nicht noch einmal der Fall sein. Für Manager Kay-Sven Hähner „spielen die Revanchegelüste zum jetzigen Zeitpunkt eher eine untergeordnete Rolle“. Vielmehr wolle man erst einmal weiter ungeschlagen bleiben. Von einer Revanche könne man wenn überhaupt erst bei einer eventuellen Neuauflage im Halbfinale sprechen.

Allerdings wird das Unterfangen, weiterhin eine weiße Weste zu behalten, keine leichte Aufgabe werden. „Buxtehude ist zur Zeit gut drauf. Das wird sehr schwer“, ahnt Rösler. Denn dem Tabellenersten gelang im letzten Saisonspiel mit dem 22:21-Erfolg über den amtierenden deutschen Meister Thüringer HC ein erstes Ausrufezeichen. Zudem hat sich das Team von Dirk Leun jüngst für die Champions League qualifiziert.

Auch hätte sich HCL-Coach Madsen bessere Vorbereitungsbedingungen für das Spitzenspiel gewünscht. Lediglich sechs Spielerinnen konnten am Trainingsbetrieb teilnehmen. Der Rest der Mannschaft weilte bei seiner jeweiligen Nationalmannschaft oder schund sich auf Grund von Verletzungen in der Medica-Klinik. “Die Pause hat natürlich nicht sonderlich gut in unseren Plan gepasst, denn im Gegensatz zu den anderen Vereinen der Bundesliga haben wir die eine oder andere Nationalspielerin mehr in unseren Reihen. Aber wir nehmen das ganze absolut sportlich“, sagt Madsen.

Keine optimalen Bedingungen also für Leipzig. Obendrein offenbarte der HCL zuletzt gegen Aufsteiger Bad Wildungen einige Abwehrschwächen - gegen eine Mannschaft wie den Buxtehuder SV natürlich tödlich. Doch Rückraumspielerin Rösler ist zuversichtlich: „Warum es gegen die Vipers so schlecht lief kann ich nicht sagen. Aber die Abwehr stand vorher auch ganz ordentlich.“

Defensivstark sind jedoch auch die Niedersächsinnen. Der Vizemeister ist bekannt für seine sehr aggressive, offene Abwehr, wie sie kaum ein anderes Team in der Liga spielt. Deshalb sei es so ungewohnt, gegen so eine Defensive zu spielen. „Wichtig ist es, nicht in Hektik zu verfallen“, erklärt Ania Rösler. Die Rückraumspielerin spricht aus Erfahrung. Denn ausgerechnet im Halbfinale ist den Leipzigerinnen eben dieser Fehler unterlaufen.

Zudem zeichnet die Buxtehuderinnen vor allem ihre mannschaftliche Geschlossenheit und ihre große Disziplin aus. „Sie haben keine Spielerin, auf die man ein besonderes Augenmerk legen müsste. Aber dafür haben sie durch die Bank weg eine sehr gute Mannschaft, was Buxtehude so schwer berechenbar macht“, sagt Rösler.

Genauso unberechenbar macht die Leipzigerinnen jedoch die Rückkehr von Nationalspielerin Saskia Lang. Die Rückraumspielerin wird nach ihrem Nasenbeinbruch erstmals für ihren neuen Verein in die Saison eingreifen können.

Anne Kunze

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