Startseite LVZ
Volltextsuche über das Angebot:

HC Leipzig
Google+ Instagram YouTube
Champions League in Leipzig: HCL gegen Weltklasse-Team – Schulze fällt lange aus

Champions League in Leipzig: HCL gegen Weltklasse-Team – Schulze fällt lange aus

Für Susann Müller ist es ein Wiedersehen, für den HCL ein Gradmesser und für die Fans ein Sahnestückchen: Am Sonntag bestreitet der HC Leipzig sein erstes Champions-League-Heimspiel gegen das Spitzenteam Krim Ljubljana.

Voriger Artikel
HC Leipzig trifft im Pokal auf Zweitligist Bad Wildungen - THC gegen Trierer Miezen
Nächster Artikel
HC Leipzig mit Respekt nach Buxtehude - heiße Atmosphäre in kleiner Halle

Susann Müller beim ersten Champions-League-Spiel in Metz. Der HCL gewann hauchdünn mit 23:22.

Quelle: Sebastian Brauner

Leipzig. Doch die Stimmung wurde am Donnerstag getrübt: Luisa Schulze fällt mindestens acht Wochen aus.

Die Kreisläuferin wurde zwar nach ihrem Nabelbruch erfolgreich operiert, doch dann folgte die schlechte Nachricht: „Leider war es doch schlimmer als vermutet. Luisa wird frühestens im Januar wieder aufs Parkett zurückkehren", sagte Manager Kay-Sven Hähner nach der genauen Diagnose.

phpVdhma120131010231152.jpg

Ein Bild aus alten Zeiten: 2006 spielte Nina Wörz (links) noch für den HCL, nun beim CL-Gegner Ljubljana. Ihre Gegenspielerin Anne Müller, damals noch in Leverkusen, ist inzwischen eine feste Größe beim HCL.

Quelle: KlausDieter Gloger

Schulze muss also zuschauen, wenn am Sonntag der Vorjahres-Halbfinalist der Königsklasse, Krim Ljubljana, in der Leipziger Arena aufläuft. Im Team des slowenischen Serienmeisters steht neben zahlreichen Weltklasse-Handballerinnen mit Nina Wörz auch eine ehemalige HCL-Spielerin. In Leipzig feierte sie von 2000 bis 2006 mehrere Meisterschaften und Pokalsiege. Damals lernte sie auch Susann Müller kennen. Die beiden wurden ein Paar, Müller folgte Wörz 2011 nach Dänemark, anschließend wechselten sie gemeinsam nach Slowenien. Die Bindung zwischen den Beiden ist inzwischen entzwei.

Ihrem neuen Trainer Thomas Örneborg erzählte Müller viel über ihren alten Verein. „Susann war eine große Hilfe in der Vorbereitung auf das Match. Sie hat mir die Schwächen und Stärken von Krim verraten“, sagte der HCL-Coach. Der Däne hofft, Ljubljana so lange wie möglich die Stirn bieten zu können.

Immerhin ist das Selbstvertrauen des HCL momentan immens. Mit Superlativen wie dem neuen Saison-Start-Rekord kann der Klub auftrumpfen. Zuletzt gelangen in der Saison 2009/2010 neun Siege in Folge. Inzwischen sind es schon elf. Wenn die Serie am Sonntag anhält, wäre es eine Sensation und ein großer Schritt, um den angestrebten zweiten Platz in der Vorrundengruppe C der Champions League zu erreichen. Die Zuschauer wollen sich das nicht entgehen lassen: Mehr als 2700 Eintrittskarten waren am Freitag bereits verkauft.

Mit den Tickets des Oldenburg-Spiels vom Mittwoch gibt es vier Euro Ermäßigung auf Vollzahlerkarten zur Champions-League-Partie am Sonntag gegen Krim Ljubljana. Das gleiche gilt für Karten des Fußball-Pokal-Derbys Lok gegen RB am Samstag.

Das Topspiel am Sonntag gegen Krim kann ab 15 Uhr wie gewohnt im Liveticker bei LVZ-Online verfolgt werden.

Anne Grimm

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus News