Startseite LVZ
Volltextsuche über das Angebot:

HC Leipzig
Google+ Instagram YouTube
DHB-Pokal: Hammerlos für HC Leipzig

Es geht nach Buxtehude DHB-Pokal: Hammerlos für HC Leipzig

Das wird schon in der 2. Runde ganz schwer: Der HC Leipzig trifft in im DHB-Pokal auf einen Konkurrenten aus der Bundesliga. Trainer Norman Rentsch ist alles andere als glücklich.

HCL-Trainer Norman Rentsch.

Quelle: Modla

Leipzig. Schwerer geht’s kaum: In der 2. Runde des DHB-Pokals müssen die Handballerinnen des HC Leipzig, immerhin Pokalverteidiger, beim Buxtehuder SV antreten. Das ergab die Auslosung am Mittwoch. Spieltermin ist der 1. Oktober, 16 Uhr, in Buxtehude. Coach Norman Rentsch ist über das Los alles andere als glücklich. „Das ist eines der schwersten Aufgaben, die man kriegen kann. In einer so frühen Runde scheidet gleich ein gutes Team aus, das ist auch schade“, sagt der HCL-Coach. „Aber es bleibt uns nichts anderes übrig, als die Aufgabe anzunehmen. Wir werden gut vorbereitet in den Norden reisen müssen, um die nächste Runde zu erreichen.“

Wesentlich besser erwischte es den Drittligisten SC Markranstädt, der bei der HSG Heidmark, ebenfalls dritte Liga, antreten muss. Sportlich vielleicht machbar, aber so richtig zufrieden sind die „Piranhas“ wohl nicht. Erstens hatte sich das Team von Trainer Michael Zita ein Heimspiel gewünscht und zweitens einen attraktiven Gegner.

Den HCL zum Beispiel, bei dem nach dem verlorenen Supercup die Saison jetzt so richtig heiß anläuft. Zum Verdauen des Auslosungs-Schocks bleibt nicht viel Zeit. In der Nacht zu morgen, 3 Uhr, beginnt die Reise ins spanische San Sebastian, wo am Wochenende das Qualifikationsturnier für die Champions League stattfindet. Am Freitag (16 Uhr) spielt der HC Leipzig im Halbfinale gegen den weißrussischen Titelträger HC Gomel und trifft im Erfolgsfall am Sonnabend auf den Sieger des zweiten Semifinals Hypo Niederösterreich gegen Gastgeber Bera Bera. Der Sieger des Vierer-Turniers darf in der Champions League spielen und trifft in Gruppe B auf Vardar Skopje, Astrachan und FTC Budapest. Die anderen drei Teams sind im EHF-Pokal spielberechtigt. Rentsch: „Die Quali ist eine Riesenaufgabe. Von Gomel wissen wir wenig, kennen nur einige Szene aus Youtube-Ausschnitten. Aber wenn wir uns so präsentieren wie im Supercup, müssen wir niemanden fürchten.“

Uwe Köster

Die Pokalansetzungen:

Buxtehuder SV (1. BL) – HC Leipzig (1. BL)

HSG Heidmark (3. Liga) – SC Markranstädt (3. Liga)

HSG Bad Wildungen (1. BL) – Bor. Dortmund (1. BL)

MTV Altlandsberg (3. Liga) – SG Kirchhof (3. Liga)

SG Menden (Oberliga) – SGH Rosengarten (2. BL)

SV Union Halle-Neustadt (2. BL) – SVG Celle (1. BL)

TSV Nord Harrislee (3. Liga) – VfL Oldenburg (1. BL)

GW Schwerin (Oberliga) – HSG Blomberg-. (1. BL)

Neckarsulm (1. BL) – Bensheim/Auerbach (2. BL)

SG Herrenberg (2. BL) – Thüringer HC (1. BL)

FSG Mainz 05 (2. BL) – TuS Metzingen (1. BL)

TV Nellingen (1. BL) – Frisch Auf Göppingen (1. BL)

SG Ottersheim (Oberliga) – TSG Ketsch (2. BL)

DJK/MJC Trier (2. BL) – SG BBM Bietigheim (1. BL)

TV Beyeröhde (2. BL) – Sachsen Zwickau (2. BL)

HSV Püttlingen (Oberliga) – Bayer Leverkusen (1. BL)

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus News