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Fotoshooting in der Baumwollspinnerei: HCL posiert für das neue Mannschaftsposter

Fotoshooting in der Baumwollspinnerei: HCL posiert für das neue Mannschaftsposter

Erst Ausdauertraining, dann Fotoshooting: Für Ania Rösler und ihre Teamkolleginnen vom HC Leipzig gab es am Mittwoch das volle Vorbereitungsprogramm für die neue Saison.

Leipzig. Am frühen Morgen schwitzte die Mannschaft des Handball-Bundesligisten noch beim Ausdauerlauf über 3000 Meter, danach reiste der HCL-Tross zur Baumwollspinnerei nach Plagwitz, um für das neue Mannschaftsposter zu posieren. „Die Saisonvorbereitung ist richtig anstrengend. Da sind solche Termine wie heute sehr willkommen. Es macht schon Spaß, geschminkt und richtig aufgebrezelt zu werden“, sagte Rückraumspielerin Rösler.

Bevor am Wochenende mit dem Stelioplast-Cup in Wittlich der erste große Test für das Team von Trainer Heine Jensen ansteht, bekam Punctum-Fotograf Stefan Hoyer die Mädels am Mittwoch vor seine Linse. Zwischen bröckelndem Putz und stelenhaften Kunstwerken aus Metall wurden sie zunächst in Halle 12 von den Friseuren Christoph Meineck und Christin Bader gestylt. Visagisten Renee Tippner sorgte anschließend  für das richtige Make-Up. 

HCL-Trainer Heine Jensen hat derweil das wichtige Vorbereitungsturnier in Wittlich am Wochenende schon fest im Blick. Um die mögliche Titelverteidigung geht es dem Dänen dabei aber nur am Rande. „In Wittlich wird sich zeigen, wo wir stehen. Die Mädels trainieren gut. Wenn wir auch gut spielen, freuen wir und natürlich, aber wenn nicht, ist es auch keine Katastrophe. Dann wissen wir, woran wir noch arbeiten müssen.“

Gegner in der Gruppe A sind DJK/MJC Trier und Larvik HK. Im Halbfinale oder im Endspiel könnte es zu einem Duell mit SD Itxako aus Gruppe B kommen – auf die Spanier trifft der HCL auch in der Vorrunde des Champions League. „Ich schaue nicht auf die anderen Mannschaften“, sagt Jensen. „Wir wollen unser Spiel spielen und uns nicht auf den Gegner einstellen, er soll sich auf uns einstellen.“

Derzeit werde vor allem im athletischen Bereich trainiert, um die konditionelle, aber auch die technische und taktische Basis für die Saison zu legen. „Die Form der Mannschaft ist derzeit schwer einzuschätzen“, so Ania Rösler. „Wir stehen ja noch ganz am Anfang der Vorbereitung, sind noch nicht so gut eingespielt“, meint die HCL-Spielerin. Nach den Abgängen von Sara Holmgren und Susann Müller und dem schwangerschaftsbedingten Ausfall von Renate Urne steht vor allem der neue Mittelblock um Rannveig Haugen im Mittelpunkt, ergänzt Mitspielerin Anne Ulbricht. „Da müssen wir das Zusammenspiel so schnell wie möglich hinbekommen und an unserer aggressiven Abwehr arbeiten. Sie ist der Grundstein für unser schnelles Spiel."

Rösler wurde derweil bereits von HCL-Physiotherapeut Christian Markus durchgeknetet. „Damit wir beim Styling der Mädels hier nicht nur rumsitzen und warten, haben wir die Massageliege einfach mitgenommen. So können wir einige Übungen machen, um kleine Wehwehchen zu behandeln“, so der Experte von der Medica-Klinik.

Warum dieses Jahr in der Baumwollspinnerei gestylt, posiert und fotografiert wird, erklärt HCL-Manager Kay-Sven Hähner: „Es gibt kein so großes Fotostudio, wo 22 Spielerinnen auf ein Bild passen. Zudem brauchen wir eine große weiße Wand, so fiel die Wahl auf diese Halle.“ Ein passender Hintergrund soll nach dem Shooting in das Bild hineinmontiert werden. Was dann als Motiv auf dem Poster zu sehen ist, hält Hähner noch geheim. „Es wird etwas helles sein, daher auch die helle Wand“, verrät der Manager.

Vorgestellt wird das neue Poster bei der offiziellen Saisoneröffnung am 30. August. Bei einer Autogrammstunde am 3. September im Modehaus Breuninger können die Fans das Plakat dann selbst in den Händen halten. „Da gibt es das Poster kostenlos – und die Autogramme natürlich dazu.“

Robert Nößler

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