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HC Leipzig-Damen am Samstag bei Blomberg-Lippe gefordert

Die Sphinx der Bundesliga HC Leipzig-Damen am Samstag bei Blomberg-Lippe gefordert

Das Warm-Up für den heißen Januar ist den HCL-Handballerinnen mit dem 34:19 gegen die SG Rosengarten wie erwartet souverän geglückt. Dass die Aufgabe bei der HSG Blomberg-Lippe am Sonnabend (16.30 Uhr) von anderem Kaliber ist, dürfte im Lager der Leipzigerinnen jedem klar sein.

Luisa Schulze mit getapetem Finger in der Partie gegen Rosengarten Buchholz.

Quelle: Christian Modla

Leipzig. „Blomberg wird definitiv schwerer als Rosengarten“, meint denn auch Coach Norman Rentsch. „Das ist ein spielstarker und sehr unbequemer Gegner, der immer für Überraschungen gut ist. Wir müssen von Anfang an hochkonzentriert zur Sache gehen.“

Rentsch muss seine Schützlinge eigentlich gar nicht warnen oder motivieren. Die 30:35-Niederlage Ende April letzten Jahres ist noch in schlechter Erinnerung, so etwas soll nicht noch einmal passieren. „Vor allem, weil wir auch einige Steilvorlagen bekommen haben“, sagt Rentsch und spielt auf einige Ergebnisse vom Mittwoch an. Da kassierten die bisher mit dem HC Leipzig punkgleichen Teams SG Bietigheim (28:34 in Oldenburg) und TuS Metzingen (26:32 daheim gegen Dortmund) überraschende Niederlagen. Auch der Sieg Blombergs in Buxtehude (32:29) war keinesfalls erwartet worden.

Der heutige HCL-Gegner wurde seinem Ruf als Sphinx der Bundesliga also wieder einmal gerecht. „Die können daheim gegen Rosengarten nicht gewinnen und schlagen auswärts Buxtehude“, wundert sich auch Rentsch. Der weiß nun um die „wunderbare Möglichkeit“, mit einem Sieg in Blomberg sich in der Tabelle etwas abzusetzen und mit Spitzenreiter THC punktgleich zu bleiben. „Wird ein schweres Stück Arbeit“, mutmaßt der Trainer, „wir müssen ihre Aggressivität annehmen. Wenn uns das gelingt, haben wir auf jeden Fall die handballerischen Möglichkeiten, sie zu schlagen.“

Auch wenn das Rosengarten-Match und die Silvesterparty alle HCL-Spielerinnen gut überstanden haben, gibt es doch einige Sorgenfalten. Luisa Schulze spielt mit getapetem linken Mittelfinger. In der Saisonvorbereitung war der Finger ausgekugelt worden, müsste eigentlich operiert werden. „Es ist zwar nicht die Wurfhand, aber es behindert sie“, meint Rentsch. Eine Schonung Schulzes ist nicht möglich – sie ist nach dem Ausfall von Luisa Sturm (Kreuzbandriss) einzige Kreisspielerin beim HCL.

Dann ist da noch Saskia Lang, die sich bei der Weltmeisterschaft die Nase gebrochen hat. Auch das ist ein Handicap. Doch auch die 29-Jährige beißt die Zähne zusammen, eine schonende Maske ist anders als im Fußball im Handball nicht erlaubt. Am Mittwoch gehörten Luisa Schulze (7 Tore) und Saskia Lang (4) zu den Besten – gutes Omen für das Spiel am Sonnabend.

Uwe Köster

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