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HC Leipzig gelingt Transfer-Coup: Nationalspielerin Susann Müller kehrt zurück

HC Leipzig gelingt Transfer-Coup: Nationalspielerin Susann Müller kehrt zurück

Überraschende Neuigkeiten aus dem Lager des HC Leipzig: Nationalspielerin Susann Müller kehrt nach drei Jahren im Ausland zu ihrem alten Verein zurück. In der Messestadt durchlief sie den Nachwuchsbereich des HCL, spielte bis 2010 im Bundesligakader.

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Susann Müller spielt in der nächsten Saison wieder für den HC Leipzig.

Quelle: Sebastian Brauner

Leipzig. Mit ihrem aktuellen Verein Krim Ljubljana erreichte die 24-Jährige in dieser Saison bereits das Halbfinale der Champions League.

Die 1,86 Meter große Linkshänderin, die im rechten Rückraum spielt, unterzeichnete zunächst einen Vertrag bis 2014. HCL-Manager Kay-Sven Hähner war am Mittwoch völlig aus dem Häuschen: „Susann gehört auf ihrer Position zu den Top fünf der Welt“. Es sei für den Verein Glück gewesen, dass sich die 55-fache Nationalspielerin nun wieder für den HCL entschieden hat. „Eine Handballerin von diesem Niveau steht jedem Team der Welt sehr gut zu Gesicht und sie hatte die Möglichkeit bei Krim zu bleiben oder für ein noch höheres Gehalt nach Györ zu gehen. Sie verzichtet nun, um bei uns zu spielen, auf wirklich sehr viel Geld und entscheidet sich bewusst für ihre berufliche Ausbildung. Das zeugt von ihrer persönlichen Entwicklung und ihrem gestiegenen Verantwortungsbewusstsein“, fügte Hähner an.

Im Dezember wurde Müller in Leipzig nach einer Knieverletzung operiert. In dieser Situation veränderte sich das Bewusstsein der Handballerin, erklärt Hähner. Die junge Frau fing an darüber nachzudenken, was nach ihrer sportlichen Karriere wichtig ist. Beim HCL bekommt sie nun, dank des Sponsors Keßler Real Estate Solutions, dem Olympiastützpunkt und der IHK Leipzig, eine Ausbildung. „Zwei Jahre Dänemark und das Jahr in Slowenien waren tolle Erfahrungen, aber ich muss auch an später denken. Ich weiß was ich dem HCL zu verdanken habe. Ich freue mich unglaublich, dass es geklappt hat“, sagt Müller.

Vertragsverlängerung: HCL mit Kudlacz und Visser weitgehend einig

Neben Karolina Szwed Ørneborg ist Susann Müller nun schon die zweite Neuverpflichtung des HCL im Rückraum. „Wir brauchen für die nächste Saison sechs bis acht Spielerinnen auf dieser Position“, erklärt der HCL-Manager. Denn durch den Ausfall der zwei Langzeitverletzten Anne Ulbricht und Alexandra Mazzucco waren die Leipzigerinnen in diesem Jahr etwas dünn besetzt.

Aber wie sieht es bei den Leipziger Toptorschützinnen Karolina Kudlacz und Maura Visser, die ebenfalls im Rückraum spielen, aus? Bei beiden laufen die Verträge im Sommer aus. „Wir möchten sie natürlich gerne behalten“, erklärt Hähner. Es gebe zurzeit Gespräche mit der Polin und der Holländerin. „Wir sind uns weitgehend einig“, verriet der HCL-Manager LVZ-Online.

Anne Grimm

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