Startseite LVZ
Volltextsuche über das Angebot:

HC Leipzig
Google+ Instagram YouTube
HC Leipzig holt neue Kreisspielerin: Mehrere Spielerinnen stehen auf der Kippe

Personal-Karussell HC Leipzig holt neue Kreisspielerin: Mehrere Spielerinnen stehen auf der Kippe

Eine neue Kreisläuferin ist beim HC Leipzig im Anflug. Zudem stehen im Februar Vertragsgespräche an. Bis dahin sollen erst einmal die Weichen für den Einzug in die nächste Europapokalrunde und das Spitzenspiel gegen den THC gestellt werden.

Luisa Schulze (Mitte) soll Entlastung am Kreis erhalten.
 

Quelle: Christian Modla

Leipzig.  Den Tanz auf drei Hochzeiten hat der HCL im Januar bisher erfolgreich gemeistert: Einzug ins Final Four des DHB-Pokals, Sieg im Achtelfinal-Hinspiel des Europapokals, in der Bundesliga weiter auf Augenhöhe mit dem Spitzenreiter Thüringer HC. Doch im Hintergrund basteln Manager Kay-Sven Hähner und Trainer Norman Rentsch bereits am Kader für die kommende Saison. „Ende Februar soll die Planung abgeschlossen sein“, sagt Hähner.

Dabei können die von englischen Wochen geplagten Leipziger Handballerinnen wohl schon in den nächsten Tagen auf Verstärkung am Kreis hoffen. „Wir brauchen jemanden, der Luisa Schulze Entlastung bietet“, sagt der Manager. Die verletzte Luisa Sturm wird erst im Dezember zurückkehren. Deshalb soll diese Woche eine Kreisläuferin, zunächst bis Saisonende, verpflichtet werden. Sie hat bereits in der Bundesliga gespielt, derzeit müssen noch die Modalitäten mit ihrem bisherigen Verein geklärt werden.

Zukunft von Hertlein und Diehl ungewiss

Im aktuellen Kader laufen vier Verträge aus. Der von Nicole Roth, aktuell dritte Torhüterin mit Zweitspielrecht in Halle, wird um zwei Jahre verlängert. „Wir wollen nächste Saison wieder Champions League spielen, da brauchen wir die Breite im Kader. Zudem hat sie sich gut entwickelt“, begründet Hähner die Entscheidung.

Offen ist hingegen, wie es für die beiden Außenspielerinnen Helena Hertlein und Kaya Diehl im Sommer weiter geht. „Sie sind selbst ihre Glückes Schmied“, sagt Trainer Norman Rentsch. Eine Entscheidung sei noch nicht gefallen. Allerdings erhielten beide in den vergangenen Monaten kaum Einsatzzeiten und konnten in ihren anderthalb Jahren im HCL-Trikot nur wenig Akzente setzen.

Atladottir bekommt keinen neuen Profivertrag

Fest steht hingegen, dass die vom Verletzungspech verfolgte Isländerin Anna Atladottir,deren Spiele für die Blau-Gelben an einer Hand abzuzählen sind, im Sommer keinen neuen Profivertrag erhält. „Wir haben mit ihr gesprochen und ihr eine Brücke gebaut. Es besteht die Möglichkeit, dass sie bei uns im Verein im Nachwuchs arbeitet und bei einem Zweitligisten spielt“, meint Hähner.

Generell soll sich am Kader für die kommende Saison nicht viel ändern: „Wir wollen alle einen gemeinsamen Weg gehen und Konstanz hereinbringen“, sagt Coach Rentsch. Der Fokus für die nächste Spielzeit liegt auf einem Neuzugang für den rechten Rückraum. Nach dem Abgang der jungen Franziska Peter, die wegen Heimweh nach Regensburg zurückkehrte, gibt es neben Anne Hubinger keine Linkshänderin.

Die Aufmerksamkeit gilt aber zunächst den sportlichen Aufgaben im Januar. „Wir wollen um alle drei Titel mitspielen“, meint Hähner. In dieser Woche kann der HCL am Mittwoch (19.30 Uhr, Arena), mit einem Heimsieg in der Bundesliga gegen Bayer Leverkusen wichtige Punkte im Rennen um die deutsche Meisterschaft sammeln. Denn die Partie am 30. Januar in eigener Halle gegen den bis dato punktgleichen Spitzenreiter und fünffachen Meister Thüringer HC soll der krönende Abschluss im heißen Monat mit acht Partien in vier Wochen werden.

Von Anne Grimm

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus News