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HC Leipzig international vor dem Aus: Entscheidendes Spiel am Sonntag gegen Metz

HC Leipzig international vor dem Aus: Entscheidendes Spiel am Sonntag gegen Metz

Die Handballerinnen vom HC Leipzig empfangen am Sonntag den französischen Meister Metz HB zum Champions-League-Spiel in der heimischen Arena. Sollte dem HCL kein Sieg gelingen, wäre es für diese Saison vielleicht die letzte internationale Partie vor den eigenen Fans.

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Karolina Kudlacz im Champions-League-Spiel gegen Krim Ljubljana in der Leipziger Arena im Oktober.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. „Unser Ziel war es, Zweiter in der Gruppe zu werden und in die Hauptrunde zu kommen. Das ist nun kaum noch möglich, aber wir dürfen den Kopf nicht in den Sand stecken“, sagt Rückraumspielerin Saskia Lang. In der Champions-League-Gruppe A führen Krim Ljubljana und IK Sävehof die Tabelle mit jeweils sechs Punkten an. Metz und der HCL folgen mit jeweils zwei Punkten auf den Rängen drei und vier.

Die Rechnung vor den letzten zwei Partien der Vorrunde ist ziemlich einfach: Die ersten beiden Ränge sind nur noch theoretisch erreichbar, die neue Zielsetzung der Leipzigerinnen ist Platz drei. Damit würde sich der HCL für den EHF-Cup qualifizieren und auch im Januar noch international spielen. Ein Sieg gegen den direkten Konkurrenten Metz ist dafür unverzichtbar.

Für den Gruppenletzten ist der Auftritt auf internationaler Bühne für diese Saison bereits im November beendet. „Natürlich wäre es schlimm, wenn wir nicht mehr in einem europäischen Wettbewerb vertreten sind, denn um solche Spiele zu bestreiten, bin ich hier im Verein geblieben“, sagt Karolina Kudlacz, die ihren Vertrag erst vor der Saison um drei Jahre verlängerte. Die Kapitänin weiß aber auch: „An der momentanen Verletzungs-Situation können wir nichts ändern. Gegen Metz sind wir sicher nicht der Favorit.“  

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Saskia Lang (r.) ist eine Kämpfernatur, will mit dem HCL auch am Sonntag gegen Metz Vollgas geben.

Quelle: Christian Nitsche

Der Gegner ist kein Unbekannter: In der Vorbereitung traf der HCL bereits auf den französischen Double-Sieger und ging mit einem knappen 30:29 als Gewinner vom Parkett. Im Hinspiel setzten sich die Leipzigerinnen in Frankreich ebenfalls hauchdünn 23:22 durch. Nationalspielerin Lang sagt: „Wir müssen am Sonntag auch den Sieg in Metz im Kopf haben.“ Doch in den beiden Partien konnte Coach Örneborg personell aus dem Vollen schöpfen, diesmal fehlen fünf verletzte Stammkräfte. Immerhin kann Nationalspielerin Natalie Augsburg nach ihrem fiebrigen Magen-Darm-Infekt voraussichtlich wieder dabei sein.

Die jugendliche Leichtigkeit des Leipziger-Nachwuchses vom deutlichen Metzingen-Sieg am Mittwoch kann dem HCL in der Königsklasse nicht weiterhelfen. Denn Luisa Sturm ist die einzige der vier Juniorenspielerinnen, die in der Champions League auflaufen darf. „Auch wenn man die beiden Spiele nicht vergleichen kann, der Erfolg gegen Metzingen hat uns gut getan und macht Mut für Sonntag“, sagt Kudlacz. Am Samstag haben die Leipziger Handballerinnen Zeit zur Erholung. „Das ist der erste freie Tag seit Ewigkeiten“, sagt die Kapitänin und fügt hinzu: „Das ist ganz wichtig, um den Kopf mal frei zu kriegen.“

Die Partie beginnt um 15 Uhr und ist wie gewohnt im Live-Ticker auf LVZ-Online nachzulesen.

Anne Grimm

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