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HC Leipzig ist heiß auf Revanche gegen Oldenburg – Lang kehrt nach Verletzung zurück

HC Leipzig ist heiß auf Revanche gegen Oldenburg – Lang kehrt nach Verletzung zurück

Die beste Nachricht vor dem nächsten Spitzenspiel beim HC Leipzig: Nationalspielerin Saskia Lang ist wieder fit. Nach ihrer Meniskusquetschung gab Mannschaftsarzt Gotthard Knoll am Donnerstag grünes Licht.

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Saskia Lang wird ab Samstag wieder für den HCL auf Torejagd gehen.

Quelle: Sebastian Brauner

Leipzig. Die Kämpfernatur kann am Samstag gegen den VfL Oldenburg in der Arena Leipzig wieder aus dem Rückraum auf Torejagd gehen.

Erst zwei Wochen ist das bittere Pokal-Aus gegen den VfL Oldenburg her. In der Bundesliga brennt der Tabellenzweite gegen den Vierten nun auf Revanche. „Wir wollen den Schwung aus dem Thüringen-Spiel nutzen und das Dilemma aus der zweiten Halbzeit im Pokal wieder gut machen“, kündigte Trainer Norman Rentsch an.

Seit dem Scheitern im Pokal hat sich der HCL mit seinem jungem Kader und trotz des Fehlens von Saskia Lang langsam aber stetig gesteigert. In der Bundesliga folgte ein verkrampftes Spiel gegen die Füchse Berlin (25:23), eine erfrischende Vorstellung in Bietigheim (29:20) und der überraschende Punktgewinn beim 28:28 gegen den Meister THC am Mittwoch. „Wir lernen aus Sachen, die wir falsch gemacht haben. Aber sind noch lange nicht am Ende mit unserer Entwicklung“, sagt Lang, die „heiß darauf ist, diesen Weg wieder mit zu gehen.“

Emotionale Kabinenansprache

Rentsch betont aber auch, das seine Mannschaft das Niveau aus dem THC-Spiel wohl noch nicht jede Woche abrufen kann. Emotionen spielen im Konzept des Trainers eine große Rolle. Lang berichtete beeindruckt von der Situation in der Kabine vor dem Spiel gegen den Meister: „So eine Ansprache habe ich beim HCL noch nie gehört. Ich hätte mich am liebsten sofort umgezogen und mitgespielt“, erzählte die 28-Jährige.

Dass nach einer Durststrecke von zweieinhalb Jahren erstmals wieder ein Punktgewinn gegen die Übermannschaft der Liga gelang ist laut Manager Kay-Sven Hähner „schön, aber kein Grund in Euphorie auszubrechen.“ Wichtig sei ihm aber, dass der Nimbus des unbesiegbaren THC weg ist. „Das war für uns selbst ein wichtiges Signal“, sagte der Manager.

Mit Blick auf die Tabelle wird es ein extrem spannendes Wochenende in der Handball-Bundesliga. Neben dem Duell HCL gegen Oldenburg, treffen auch Spitzenreiter THC und der Tabellendritte Buxtehuder SV aufeinander.  Lässt der Meister in Buxtehude Punkte liegen, ist der Kampf um die Meisterschaft wieder offen.

Anne Grimm

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