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HC Leipzig ist vor dem Saisonstart angriffslustig - Schülke: „Wir sind heiß“

HC Leipzig ist vor dem Saisonstart angriffslustig - Schülke: „Wir sind heiß“

Nach der titellosen Vor-Saison ist der Dauerbrenner HC Leipzig wieder hungrig auf Erfolge. Obwohl unter den besten acht Teams in der Champions League haben sich die Handballerinnen aus der Messestadt die vergangene Spielzeit anders vorgestellt.

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Mit Maura Visser (KIF Vejen) wurde eine absolute Top-Spielerin verpflichtet.

Quelle: Sebastian Brauner

Leipzig. „Bei uns ist immer der Anspruch da, an der Spitze zu sein“, sagt HCL-Manager Kay-Sven Hähner. Das wird sich auch in der am Sonntag beim VfL Oldenburg startenden Bundesliga-Saison nicht ändern.

Trotz des neu besetzten Trainerpostens mit Stefan Madsen und einem verjüngten Team will der HCL sowohl national als auch im EHF-Pokal wieder oben mitspielen. „Wir sind heiß darauf anzugreifen“, sagte Kapitänin und Nationaltorhüterin Katja Schülke.

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Leipzig. Trotz Umschwungs und Verletzungssorgen beim mehrfachen deutschen Meister und Pokalsieger peilt auch der vierte dänische Trainer beim HC Leipzig Titelgewinne an. Wunderdinge könne man anfangs aber aufgrund von Rückschlägen noch nicht erwarten. Topscorerin Karolina Kudlacz droht die komplette Hinrunde auszufallen.

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Ob es am Ende zumindest für einen nationalen Titel reicht, hängt laut Hähner von der Tagesform ab. Zusammen mit dem Thüringer HC, Bayer Leverkusen, dem Buxtehuder SV, Frankfurter HC und Oldenburg gebe es gleich sechs Teams mit Titelambitionen. Neu-Coach Madsen jedenfalls freut sich auf die erste Standortbestimmung am Sonntag. „Vorbereitungsspiele sind immer etwas anderes als Punktspiele. Für mich ist es deshalb spannend zu sehen, wie wir mit diesem mentalen Druck des ersten richtigen Spiels umgehen werden“, sagt der 34-Jährige, der nach Bundestrainer Heine Jensen der vierte dänische Cheftrainer im Dienst des HCL ist.

Wunderdinge könne man laut Hähner anfangs nicht erwarten. Zwar wurde mit Maura Visser (KIF Vejen) eine absolute Top-Spielerin verpflichtet. Neuzugang und Nationalspielerin Saskia Lang (HSG Blomberg-Lippe) fehlt allerdings mit Nasenbeinbruch mindestens ein Spiel. Schwerer wiegt die Verletzung von Topscorerin Karolina Kudlacz. Sie droht durch eine Achillessehnenoperation die komplette Hinrunde auszufallen.

Das die Verjüngungskur im Team angesichts der Neuzugänge wie Anne Hubinger und Marlene Windisch ein gewisses Risiko birgt, glaubt Hähner nicht. Zum einen liegt die Last nicht auf den Schultern der Youngster. Es gebe genügend erfahrene Spielerinnen im Kader. Vielmehr sei es eine Chance. „Wir haben in der Vergangenheit schon gute Erfahrungen gemacht. Sei es eine Nora Reiche oder eine Susann Müller, die damals reingeworfen wurden.“

Trotz des Vertrauensbeweises: Dass die Leipziger diese Saison „nur“ im Pokal der Pokalsieger spielen, „kommt uns entgegen“, betont Hähner. „Fakt ist: Die Belastung Champions League mit so einer jungen Mannschaft wäre zu groß. Da tritt die Entwicklung in den Hintergrund. Denn dort geht es nur ums gewinnen.“

Vor diesem Hintergrund hat sich der HCL bewusst nicht um einen Champions-League-Platz beworben. Angst, ob möglich einhergehender Zuschauereinbußen hat Hähner nicht. „Ich persönlich finde das Ko-System mit Hin- und Rückspiel für den Zuschauer viel attraktiver“, erklärt der Manager. Zumal „wir uns strecken müssen“. Denn der EHF-Cup wird aufgewertet, indem die gescheiterten Qualifikationsmannschaften aus dem CL-Wettbewerb reinrutschen.

Anne Kunze

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