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HC Leipzig startet in die Champions League – wichtige Stützen kehren pünktlich zurück

HC Leipzig startet in die Champions League – wichtige Stützen kehren pünktlich zurück

Die Handballerinnen des HC Leipzig sind per Flugzeug zum ersten Champions-League-Abenteuer der Saison aufgebrochen. Am Samstag erwartet das Team von Norman Rentsch bei der Auswärtspartie gegen Dinamo Wolgograd wohl gleich die schwierigste Aufgabe.

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Nationalspielerin Saskia Lang kehrt nach mehreren Wochen Verletzungspause zurück.

Quelle: Sebastian Brauner

Leipzig. Doch der HCL ist aus mehreren Gründen gestärkt.

Um 6 Uhr startete am Donnerstag der Flieger von Berlin gen Russland und landete am späten Nachmittag in Wolgograd. Mit an Bord: Die genesene Nationalspielerin Saskia Lang sowie Linksaußen Helena Hertlein, die in der Champions-League-Qualifikation auftrumpfte, sich dort aber einen Bänderriss zuzog. „Wir sind sehr froh, dass beide wieder zurück sind. Denn die kommende Zeit wird wahnsinnig anstrengend“, sagt Kapitän Katja Schülke. Fünf englische Wochen mit Bundesliga, DHB-Pokal und Königsklasse liegen vor den Leipzigerinnen.

Neuer Modus in der Königsklasse

Doch die Stimmung ist gut. „Wir erinnern uns vor allem gerne an die Emotionen in der Qualifikation“, erklärt Torhüterin Schülke. In der Leipziger Messehalle hatte sich der HCL mit einer beeindruckenden Leistung erst für die Königsklasse qualifiziert und geht damit gestärkt ins Rennen. Immerhin wurde Hochkaräter FTC Budapest nach Siebenmeterwerfen aus dem Wettbewerb gestoßen.

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So schön war der Jubel des HCL nach der erfolgreichen Champions-League-Qualifikation.

Quelle: Christian Modla

In der Gruppe A trifft Leipzig nun neben Wolgograd auf Krim Ljubljana (Slowenien) und Hypo Niederösterreich. Die Aufgaben sind lösbar, denn Krim wie auch Hypo mussten etliche Stars verkaufen und haben viele junge Handballerinnen im Kader. Im neuen Modus kommen die drei ersten der Gruppe weiter, aber auch der Vierte scheidet nicht aus, sondern steigt direkt in das Achtelfinale des EHF-Pokals ein. Bisher schaffte der HCL bei insgesamt sieben Champions-League-Teilnahmen zweimal den Einzug in die nächste Runde, gewann dort allerdings noch kein Spiel.

Prestige und hochklassige Duelle

„Als Qualifikant sind wir sicher nicht der große Favorit und fühlen uns in dieser Rolle wohl“, sagt Trainer Norman Rentsch. Kapitän Schülke betont: „Wenn wir international weiter kommen wollen, darf die Leistung gegen Budapest keine Ausnahme sein.“ Manager Kay-Sven Hähner fordert: „Wir wollen die nächste Runde erreichen.“

Rund 60.000 Euro plant der Verein an Werbe- und Reisekosten für die Königsklasse ein. Diese möchte der HCL daheim wieder einspielen. Und mit Wolgograd steht nur eine teure Auswärtsfahrt zu Buche. „Wir gehen davon aus, dass wir die Gruppenphase mit einer schwarzen Null abschließen“, sagt Hähner. Wichtig ist für den HCL im Kampf um die Gunst von Zuschauern und Sponsoren auch: Die Königsklasse bringt Prestige und hochklassige Duelle.

LVZ-Online überträgt die erste CL-Partie des HCL aus Russland am Samstag ab 14.30 Uhr per Liveticker.

Anne Grimm

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