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HC Leipzig startet über den Dächern der Stadt in die neue Saison

HC Leipzig startet über den Dächern der Stadt in die neue Saison

Leipzig. Saisonauftakt beim HC Leipzig: In der LVZ-Kuppel läutete der Deutsche Handball-Meister am Montagabend die neue Spielzeit über den Dächern der Stadt ein.

Unter dem Motto: „Hier spielt die Musik“ wollen die Handballerinnen ihren nationalen Titel verteidigen und in der Champions League wieder angreifen.

Prinzen-Bassist Mathias Dietrich hatte der Leipziger Vorzeigemannschaft bereits für die vergangene Saison einen eigenen Song komponiert. Das Thema Musik griffen die HCL-Mädels nun für ihr offizielles Fotoshooting vor dem Bundesligastart wieder auf. Der Leipziger Fotograf Stefan Hoyer setzte die Spielerinnen erst einzeln in Szene und platzierte sie anschließend auf dem Mannschaftsposter zwischen Noten. „Das soll die Harmonie im Team zeigen“, sagte HCL-Manager Kay-Sven Hähner bei der Präsentation der Aufnahmen vor Sponsoren und Freunden des Vereins.

Nach den Abgängen von Susann Müller, Henrike Schuderer, Maike Brückmann, Lisa Viren und Sara Holmgren musste Trainer Heine Jensen vier neue Spielerinnen im Team integrieren. Anne Müller ist aus Leverkusen gekommen, Louise Lyksborg aus Kopenhagen, Rannveig Haugen aus Esbjerg und Loraine Hellriegel aus Halle. Obwohl ihm im rechten Rückraum eine Linkshänderin fehlt, ist Jensen mit seinem Kader zufrieden. „Der Manager sagt immer, die Russen sind früher auch ohne Linkshänder Weltmeister geworden“, so der Coach. Jensen setzt in der neuen Saison auf noch mehr Tempo als bisher. Deshalb habe er im Sommer viel Wert auf Lauftraining gelegt.

„Angst haben wir vor keinem Gegner, auch wenn besonders der Thüringer HC und Blomberg aufgerüstet haben“, sagte HCL-Kapitänin Katja Schülke. Sie nehme mit ihren Mitspielerinnen die Herausforderung an und wolle wieder die Meisterschaft gewinnen.

Los geht es am kommenden Sonnabend. Dann empfängt der HCL den Aufsteiger aus Rosengarten. Wenn um 15 Uhr Anwurf in der Arena ist, bietet der Verein erstmals einen besonderen Service für Familien an. „Wir richten ein Kinderland in der Halle ein“, kündigte Hähner an. Man könne von keinem Vierjährigen erwarten, zwei Stunden beim Handball still zu sitzen. Deshalb werden die Kleinen künftig professionell betreut, während die Eltern entspannt das Spiel verfolgen können.

 

Matthias Roth

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