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HCL-Kapitän Kudlacz-Gloc wird drittbeste Torschützin der WM

Handball HCL-Kapitän Kudlacz-Gloc wird drittbeste Torschützin der WM

Karolina Kudlacz-Gloc verpasste mit Polen nur knapp eine Medaille, avancierte zu einer der besten Torschützinnen der Weltmeisterschaft. Nun kann die 30-Jährige erst einmal Weihnachten genießen, bevor im Januar ein kräftezehrender und richtungsweisender Monat mit dem HCL bevor steht.

Karolina Kudlacz-Gloc erzielte bei der WM für Polen 52 Tore.

Quelle: dpa

Leipzig. 52 Tore in neun Spielen, eine Trefferquote von 63 Prozent – damit belegte HCL-Kapitän Karolina Kudlacz-Gloc zumindest in der Torschützenliste einen Podestplatz und warf sich bei der Handball-WM in Dänemark auf Rang drei. Mit der polnischen Nationalmannschaft musste sich die 30-Jährige hingegen am Sonntag Rumänien, samt WM-Torschützenkönigin Cristina Neagu vom Champions-League-Sieger Buducnost Podgorica, mit 22:31 geschlagen geben. Im Finale sicherte sich Norwegen, das Deutschland im Achtelfinale aus dem Turnier warf, mit einem 31:23-Erfolg gegen die Niederlande den Titel.  

„Nach den Verletzungssorgen vor dem Turnier hätten wir nicht damit gerechnet, dass wir am Ende so weit kommen. Mit Rang vier haben wir uns einen Platz im Qualifikationsturnier für Olympia gesichert und damit eine riesige Möglichkeit, im Sommer nach Rio zu fliegen“, erklärte die Rückraumspielerin. Aufgrund des Ausfalls mehrerer Leistungsträgerinnen, musste ein Großteil des polnischen Teams alle neun Partien bei der WM durchspielen: „Ich bin im Moment einfach nur wahnsinnig erschöpft und platt“, sagt Kudlacz-Gloc, die sich wie alle anderen HCL-Spielerinnen nun auf ihren verdienten Weihnachtsurlaub freut.

HCL mit neun Spielen in 30 Tagen

Am 27. Dezember steigt der HCL wieder ins Mannschaftstraining ein. Zum letzten Heimspiel des Jahres empfängt das Team von Trainer Norman Rentsch am 30. November, 18 Uhr, Aufsteiger Rosengarten-Buchholz in der Arena.

Ein richtungsweisender Monat für den HCL ist der Januar: In 30 Tagen müssen die Blau-Gelben gleich neunmal aufs Parkett. Die Höhepunkte: Das DHB-Pokal-Viertelfinale gegen TuS Metzingen (6. Januar), die zwei Achtelfinalpartien im Europapokal gegen den türkischen Club Muratpasa (10. und 16. Januar) sowie das Spitzenspiel gegen den Meister THC (30. Januar).

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