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HCL-Kapitänin Kudlacz traut sich – Sonntag erstes Champions-League-Heimspiel

HCL-Kapitänin Kudlacz traut sich – Sonntag erstes Champions-League-Heimspiel

Karolina Kudlacz zeigt im Trikot des HC Leipzig seit Monaten eine bestechende Leistung. Diese Saison warf die Kapitänin in fast jeder Partie für ihr Team die meisten Tore.

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Karolina Kudlacz überwindet bei der Champions-League-Qualifikation im September den Gegner aus Minsk.

Quelle: Sebastian Brauner

Leipzig. Der sportliche Höhenflug hat auch einen privaten Hintergrund: Kudlacz heiratet. Zum ersten Heimspiel in der Königsklasse am Sonntag gegen Krim Ljubljana wird die Erfahrung der Nationalspielerin dringend benötigt.

An ihrem Ringfinger funkelt ein Diamant, es ist der Verlobungsring. Die gebürtige Polin Karolina Kudlacz und ihr zukünftiger Mann Jacek Gloc lernten sich vor knapp zwei Jahren auf einer Hochzeit in Danzig kennen. Am 27. Juni 2015 ist nun ihr großer Tag, ebenfalls in der polnischen Metropole. Danach heißt sie Karolina Kudlacz-Gloc. „Ich behalte meinen Namen, mein Papa freut sich darüber“, sagt die Rückraumspielerin, die eigentlich nicht so gerne über private Dinge spricht.

Die Beziehung funktioniert, trotz der großen Entfernung. Aller zwei Wochen versucht das Paar sich zu sehen. Jacek beschäftigt sich in Danzig mit internationalen Finanzanalysen, Karolina in Leipzig mit Handball. „Uns ist bewusst, dass wir das noch eine Weile so hinbekommen müssen. Aber er ist auch ein totaler Sportfanatiker und versteht mich“, sagt die 29-Jährige. Zum ersten Heimspiel in der Champions League am Sonntag gegen Krim Ljubljana kann der Mann ihres Herzens nur aus der Ferne die Daumen drücken.

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Kapitänin Kudlacz versuchte den HC Leipzig durch ihre Tore im ersten Champions-League-Spiel gegen Dinamo Wolgograd im Spiel zu halten.

Quelle: Sebastian Brauner

Die Zuschauer dürfen gespannt sein, in welcher Form sich die Handballerinnen diesmal präsentieren. In Wolgograd lieferte das Rentsch-Team zum Auftakt in der Champions League seine bisher schlechteste Saison-Leistung ab. Kudlacz sagt: „Dieser Tag und das Spiel hat uns alle enttäuscht.“ Ihr Trainer nimmt aus der Niederlage etwas Positives mit: „Wir hatten unglaublich viele Chancen, haben sie einfach nicht reingemacht.“ Rentsch fordert gegen Ljubljana „Emotionen und Liebe zum Handball.“ Zu Hause kassierte der HCL in dieser Saison noch keine Niederlage.

Der slowenische Kontrahent am Sonntag ist nicht mehr der Überflieger von früher. Vor zwei Jahren zog Krim, mit der in Leipzig nur zu gut bekannten Susann Müller, ins Halbfinale der Königsklasse ein. Inzwischen hat der Verein fast all seine ausländischen Stars verkauft und viele junge Talente aus dem eigenen Land in den Reihen. Mit dem 32:20-Erfolg gegen Hypo Niederösterreich setzten die Sloweninnen im ersten Spiel aber gleich ein Achtungszeichen.  

Manager Kay-Sven Hähner hofft auf mindestens 2000 Zuschauer, auch wenn der HCL am Sonntag als letzter Verein an der Reihe ist. Denn die Leipziger Sportfans bekommen neben der Königsklasse an diesem Herbstferien-Wochenende noch zwei weitere Leckerbissen geboten. Am Freitag empfangen die RB-Fußballer den VfL Bochum, am Samstag treffen die DHfK-Handballer im Ost-Derby der Zweiten Bundesliga auf Empor Rostock.

Zu den Champions-League-Spielen gegen Ljubljana und Hypo Niederösterreich (31.10.) gibt es für bis zu zwei Erwachsene und drei Kinder ein Familienticket zum Preis von 40 Euro. Darüber hinaus bekommen Erwachsene mit einer Karte von RB Leipzig das HCL-Ticket zum Preis von 13 statt 18 Euro.

LVZ-Online überträgt die Partie am Sonntag im Liveticker. Anpfiff ist 14.30 Uhr.

Anne Grimm

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