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HCL-Mädels trotzen Grippe und fegen Trier mit 32:18 vom Parkett

HCL-Mädels trotzen Grippe und fegen Trier mit 32:18 vom Parkett

„Auf Grund unserer derzeitigen Situation und der Form von Trier sehe ich das Spiel vollkommen offen“, war von HCL-Trainer Heine Jensen angesichts der Grippewelle im Team vor der Bundesligapartie am Mittwoch zu hören.

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Louise Lyksborg beim Wurf.

Quelle: Sebastian Brauner

Trier. Auf dem Parkett wurden die Leipzigerinnen dann aber doch ihrer Favoritenrolle gerecht und besiegten die Tabellenvorletzten klar mit 32:18 (17:5).

„Hut ab vor meinen Mädels“, zeigte sich Jensen nach dem Spiel stolz. „Angesichts der Umstände, wie wir diese Woche miteinander trainieren konnten, haben wir das hier sehr clever gelöst.“

Jensen musste auf Ania Rösler verzichten, die sich mit dem Schweinegrippe-Erreger infiziert hatte. Maike Daniels, Loraine Hellriegel und Karolina Kudlacz haben zwar ebenfalls Grippesymptome gezeigt, wurden aber negativ auf den H1N1-Virus getestet und konnten so – wenn auch angeschlagen – mit nach Trier. Allerdings fehlten immer noch die verletzten Rannveig Haugen und Anne Ulbricht.

Der HCL setzte die Rheinländerinnen trotzdem von Beginn an unter Druck. Bereits nach gut der Hälfte des ersten Durchgangs hatte sich Leipzig mit 10:2 abgesetzt (17. Minute). Bis zur Pause erhöhten die Gäste ihre Führung auf 17:5. „Wir konnten vor allem in der ersten Halbzeit durch eine ganz starke Abwehrleistung überzeugen“, analysierte Jensen später.

Trier kam demzufolge kaum zum Wurf und wenn doch, parierte Katja Schülke glänzend. „Wir haben nachgerechnet: Sie hat in dieser Phase ganze 75 Prozent gehalten“, erklärte HCL-Torwarttrainer Peter Holzke begeistert gegenüber LVZ-Online.

In der zweiten Spielhälfte hielten die Gastgeberinnen zunächst etwas besser mit. Den Rückstand verkürzen konnten sie aber nicht wirklich. „Wir haben den hohen Pausenvorsprung souverän heruntergespielt“, freute sich Jensen.

Eine knappe Viertelstunde vor Schluss kam beim Stand von 15:26 noch mal der HCL-Express ins Rollen und machte mit fünf Treffern in sechs Minuten ohne Gegentor alle eventuell noch verbliebenen Hoffnungen seitens Trier zunichte.

Anschließend durften die Gastgeberinnen noch dreimal treffen, bevor Natalie Augsburg den Schlusspunkt zum 18:32 setzte. Beste Werferinnen auf Leipziger Seite waren Anne Müller mit sieben und Kudlacz mit sechs Zählern.

Auf dem Sieg ausruhen können sich die HCL-Mädels allerdings nicht. „Jetzt können wir uns ganz und gar auf das Champions League Spiel gegen Györi konzentrieren“, gab Jensen vor der Heimfahrt als Devise für die nächsten Tage aus. Die ungarischen Meisterinnen sind am Sonntag in der heimischen Arena zu Gast. Anpfiff ist 14.30 Uhr.

HCL:

Schülke, Plöger – Lyksborg 4, Augsburg 3, Daniels 5/3, Hellriegel 1/1, Eriksson 2, Schulze 3, Kudlacz 6/1, Müller 7, Kiedrowski 1, J. Hummel., S. Hummel

stb

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