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HCL-Manager Hähner: „Wir wollen Meister werden“

Handball-Bundesliga HCL-Manager Hähner: „Wir wollen Meister werden“

Um das erste Mal nach sechs Jahren wieder den Meistertitel zu holen, muss der HCL im Endspurt alle sechs Spiele gewinnen, sein Torverhältnis aufpolieren und auf Ausrutscher der Konkurrenz hoffen.

HCL-Manager Kay-Sven Hähner will am Ende der Saison über einen Titel jubeln.

Quelle: LVZ

Leipzig. Auf die Frage, ob sich der HC Leipzig kommende Saison nach einem Jahr im Europapokal wieder um eine Wildcard für die Champions League bewerben will, fand HCL-Manager Kay-Sven Hähner am Mittwoch deutliche und mutige Worte: „Wir wollen Deutscher Meister werden. Da interessiert uns eine Wildcard nicht, weil wir dann automatisch qualifiziert sind.“ Klar ist aber: Der HCL hat auch bei sechs Siegen in den verbleibenden sechs Bundesligaduellen den Ausgang im Titelrennen nicht mehr in der eigenen Hand. Mit zwei Punkten Rückstand auf das Spitzenduo aus Metzingen und Thüringen müssen die Blau-Gelben auf Ausrutscher der Konkurrenz hoffen.

Die Aufgabe für die nächsten Bundesligaspiele: „Wir wollen gegen die Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte etwas fürs Torverhältnis tun“, sagt Hähner. Der THC hat als Tabellenführer bereits 50 Tore mehr erzielt als der HCL auf Platz drei. Bei Punktgleichheit kann im spannenden Kampf um den Meistertitel am Ende also jeder Treffer wichtig sein.

Neue Kreisläuferin

Am Sonntag soll das Torfestival gegen die Bad Wildungen Vipers in der Arena (18 Uhr) beginnen. „Mit 15 Treffern Abstand gewinnen wäre ganz gut“, sagt Trainer Norman Rentsch und berichtet mit Blick auf eventuelle Rechenspiele in der Tabelle: „Wir haben im Trainerstab einen Mathelehrer, der hat uns statistisch schon etwas vorgelegt.“ Die Mittel, um gegen den Viertletzten der Bundesliga hoch zu gewinnen: „Gute Abwehr, Tempogegenstöße und schnelle Angriffe“, fordert Rentsch.

Verzichten muss der Coach bis zum Saisonende auf die im Januar verpflichtete Kreisläuferin Ann-Cathrin Kamann. Die 21-Jährige hat einen Knorpelschaden im linken Knie, sowie einen Anriss im Außenminiskus und fällt nach einer OP etwa sechs Monate aus. Unabhängig davon ist der HCL aktuell in heißen Gesprächen mit einer neuen Kreisläuferin. „Wir wollen uns weitere Qualität in den Kader holen und auch eine Konkurrenzsituation für Schmu schaffen“, sagt Rentsch. Nationalspielerin Luisa Schulze musste nach dem Abgang von Anne Müller nach Dortmund in den vergangenen Monaten die Position fast allein ausfüllen.

Bundestrainer und Paul Potts zu Besuch

Am Donnerstag bekommt der HCL erstmals Besuch vom neuen Bundestrainer Michael Biegler. Der Nachfolger von Jakob Vestergaard befindet sich derzeit auf Reise durch Deutschland, um alle Spielerinnen der Bundesligisten kennenzulernen sowie mit Trainern und Managern der Vereine ins Gespräch zu kommen. „Dass Biegler die Aufgabe übernimmt, zeigt, dass wir eine Mannschaft sind die das Potential hat, bei großen Turnieren oben mitzuspielen“, sagt Nationalspielerin Saskia Lang und fügt hinzu: „Vielleicht ist es mal ganz gut, dass ein Männertrainer kommt, der nicht auf die Befindlichkeiten der Frauen achtet.“

Saskia Lang traf den britischen Tenor Paul Potts am Mittwoch überraschend im Lindner Hotel.

Quelle: privat

Ein unverhofftes Treffen gab es am Mittwoch für Lang mit dem britischen Tenor Paul Potts. Der Sieger der Castingshow „Britain`s Got Talent“  residierte im gleichen Hotel, in dem der HCL seine Pressekonferenzen abhält. Da ließ es sich die Rückraumspielerin nicht entgehen, ein gemeinsames Foto zu schießen. Am Mittwochabend trat Potts dann in der Arena Leipzig auf.

Die Partie am Sonntag um 18 Uhr in der Arena Leipzig wird wie gewohnt im Liveticker bei LVZ-Online übertragen.

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