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HCL-Spielerin Müller führt Nationalmannschaft zum Sieg gegen Rekord-Weltmeister Russland

HCL-Spielerin Müller führt Nationalmannschaft zum Sieg gegen Rekord-Weltmeister Russland

Angeführt vom Torjäger-Duo Susann Müller und Marlene Zapf haben die deutschen Handball-Frauen einen perfekten Start in die Qualifikation zur EM 2014 gefeiert.

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Bundestrainer Heine Jensen jubelt - seine Handball-Damen haben in der EM-Qualifikation Russland geschlagen.

Quelle: dpa

Trier. Trotz zahlreicher Verletzungsausfälle entzauberte der EM-Siebte am Mittwochabend in Trier Rekord-Weltmeister Russland mit einem 32:27 (18:11)-Sieg. Die besten deutschen Torschützinnen vor 1480 Zuschauern waren Marlene Zapf aus Bayer Leverkusen und die Leipzigerin Susann Müller mit jeweils neun Toren. Matchwinnerin war aber Torfrau Clara Woltering vom montenegrinischen Club Buducnost Podgorica mit 17 abgewehrten Bällen.

Bereits am Sonntag (15.00 Uhr) steht in Astrachan das Rückspiel beim viermaligen Weltmeister an, der in Trier nur phasenweise zu alter Form fand. Mit einem weiteren Erfolg hätte die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) schon einen Riesenschritt zur EM 2014 in Ungarn und Kroatien gemacht. Weiterer Gegner in Qualifikationsgruppe 7 ist im Juni 2014 Mazedonien. Die ersten beiden Mannschaften dieser Dreiergruppe sichern sich das Ticket zur EM.

Im vierten Länderspiel in Trier gab es den vierten Sieg für eine deutsche Mannschaft. Zuletzt hatten die Frauen im März 2012 dort mit einem Erfolg über Ungarn das EM-Ticket gebucht.

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HCL-Spielerin Susann Müller, hier im Trikot der Nationalmannschaft, warf für die DHB-Auswahl gegen Russland neun Tore.

Quelle: Oliver Mehlis (Archiv)

Das Resultat gegen Russland kam umso überraschender, da die Mannschaft von Bundestrainer Heine Jensen auf fünf verletzte und zwei schwangere Stammspielerinnen verzichten musste. Dennoch stand die neu formierte Defensive um Anja Althaus vom Thüringer HC stabil, dahinter war Woltering ein überragender Rückhalt. Und im Angriff war schon vor der Pause das Duo Müller/Zapf äußerst effektiv. Auch als sich Althaus bei einer Abwehraktion in der 23. Minute verletzte und mehrere Minuten behandelt werden musste, verloren die Deutschen nicht den Faden und setzten sich über 13:6 zum unerwartet deutlichen Halbzeitstand von 18:11 ab.

Doch die Russinnen kamen wie verwandelt aus der Kabine und verkürzten dank der Treffer von Tatiana Chmyrowa binnen elf Minuten auf 19:23. Bundestrainer Jensen nahm seine Auszeit, vorrangig weil seine sich Mannschaft im Angriff nach dem Seitenwechsel zu viele Fehler geleistet hatte, die zu Gegentreffern per Konter führten.

Vor den Augen des neuen DHB-Vizepräsidenten Bob Hanning stoppten die Gastgeberinnen dann aber ihren Abwärtstrend, vor allem dank der Paraden von Woltering. Mit ihrem achten Treffer sorgte Zapf in Minute 44 dann für einen wieder beruhigenden 25:19-Vorsprung. Als Wiebke Kethorn vom VfL Oldenburg sechs Minuten vor Schluss zum 30:23 traf, war der Sieg in trockenen Tüchern, der erste Schritt zur EM gemacht.

dpa

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