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HC Leipzig
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HCL-Spielerinnen lassen es nach dem Pokalsieg in Leipzig krachen

"Uffta" auf dem Ring und Party im L1 HCL-Spielerinnen lassen es nach dem Pokalsieg in Leipzig krachen

Vorglühen in der Vodkaria, danach Umzug ins L1, zwischendurch „Uffta Täterä“: Die Spielerinnen des HCL haben mit einer langen Partynacht ihren Sieg im DHB-Pokal gefeiert. Es war lange hell, als die Letzten gingen. LVZ.de hat die Bilder.

Luisa Schulze tanzte mit dem DHB-Pokal in der Hand durch die Gottschedstraße.

Quelle: Sebastian Brauner

Leipzig. Wo gefeiert wird? „Der Trainer wird nicht gefragt. Aber wir werden auf jeden Fall richtig Gas gaben“, sagte Katja Kramarczyk. Sie und ihre Mitspielerinnen schwebten gerade auf Wolke sieben hoch sieben, sie hatten am Samstagabend Borussia Dortmund im Pokalfinale 29:28 besiegt und hielten den Pott in ihren Händen. Akut war nun die Frage der Feier. Vorbereitet war nichts – Aberglaube! Einige Jubeltänze, Freudentränen und Anrufe später war die Location klar: In der Disco L1, dort wo die RB-Kicker den Aufstieg feierten, steigt die Party.

Katja Kramarczyk hielt Wort, die HCL-Mädels gaben Gas. Und wie. Zuerst „vorglühen“ in der Vodkaria, dann Umzug ins L1, zwischendurch „Uffta Täterä“ auf der Straße, die Polizei sperrte mit Blaulicht den Ring ab. In der Disco gab es kein Halten mehr, es war lange hell, als die Letzten gingen.

Die Bilder einer langen Partynacht: So feierte der HCL den DHB-Pokalsieg in Leipzig. Fotos: Sebasdtian Brauner

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Diese ausgelassene, ja geradezu überschäumende Freude ist nur zu verständlich. Nach dem enttäuschenden Aus im EHF-Cup und dem Debakel beim THC in der Meisterschaft war der Pokal die letzte Chance für ein Happy End der Saison. Es gelang. Dass das unerwartet spannende Finale gegen tapfere Dortmunderinnen keine spielerische Offenbarung und bis zur Schlussminute offen war – hinterher kein Thema mehr.

„Wir wussten, dass es nach dem Spiel gegen den THC, wo wir schon mal auf Wolke sieben waren, nicht so leicht ist, da wieder runterzukommen. Es war nicht leicht, uns wieder zu fokussieren. Das ist uns leider erst in Halbzeit zwei gelungen“, sagte ein überglücklicher Trainer Norman Rentsch, der den ersten großen Erfolg seiner Karriere feierte und gestand: „Ich bin völlig aus der Fassung.“

Ähnlich erging es auch Kay-Sven Hähner, auch er wusste mit seinem Glück nicht wohin. „Der Sieg gegen den THC am Freitag war für das Gemüt, der Pokal heute die Belohnung. Beides zusammen ist der Jackpott“, sagte der HCL-Manager.

Am Dienstag, 18 Uhr, verabschiedet sich der HCL mit einem Sommerfest an der Arena von den Fans in den Urlaub, wie gehabt grillen Manager und Trainer persönlich.

Von Uwe Köster

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