Startseite LVZ
Volltextsuche über das Angebot:

HC Leipzig
Google+ Instagram YouTube
HCL-Torjägerin Visser nach Verletzung zurück: „Ich bin extrem heiß auf`s Handball spielen“

HCL-Torjägerin Visser nach Verletzung zurück: „Ich bin extrem heiß auf`s Handball spielen“

Maura Visser strahlt. Endlich kann die Rückraumspielerin wieder Tore für den HC Leipzig werfen. Wegen einer Knieverletzung musste die 28-jährige Niederländerin fast vier Wochen zuschauen.

Voriger Artikel
Umschalten auf Bundesliga: Leipziger Handballerinnen in Blomberg gefordert
Nächster Artikel
HCL muss auch gegen Bietigheim auf Nationalspielerin Susann Müller verzichten

Maura Visser ist nach einer Verletzung zurück im HCL-Dress.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Am Sonntag bestreitet die Regisseurin gegen Schlusslicht DJK/MJC Trier in der Ernst-Grube-Halle ihr erstes Saisonspiel.

Visser ist stolz auf ihre Mannschaft. Nach drei Bundesliga-Partien hat der HCL als einziges Team noch eine weiße Weste und war auch in der Champions-League-Qualifikation erfolgreich. „Wir spielen nach zwei Versuchen endlich im höchsten internationalen Vereinswettbewerb. Für mich ist es sogar die erste Teilnahme an der Champions League“, sagte die beste HCL-Torschützin der vergangenen Saison, die seit 2011 das Trikot der Blau-Gelben trägt. Für die Blondine geht damit ein internationaler Traum in Erfüllung, zumal die Weltmeisterschaft im Dezember mit den Niederlanden für sie wahrscheinlich kein Thema ist. Vor zwei Jahren trug sie letztmals ein Nationaldress, distanzierte sich dann, weil es Differenzen mit dem Bundestrainer gab. Der ist immer noch Chef bei den Niederländerinnen. Allerdings stirbt bei Visser die Hoffnung auf eine Rückkehr in die Auswahl zuletzt: „Man sollte niemals nie sagen.“

Nach der erfolgreichen Qualifikation in Trondheim spürte auch HCL-Manager Kay-Sven Hähner eine riesige Erleichterung: „Wir gehören jetzt zu den besten 16 Teams der Welt. Natürlich sind wir als Qualifikant ein Underdog. Aber diese Rolle tut uns auch mal ganz gut.“ Die Königsklasse ist aus mehreren Gründen ein Gewinn für den Leipziger Klub. Die junge Mannschaft misst sich mit den stärksten Gegnern. „Aber auch für unsere Fans ist die Gruppe C mit Ljubljana, Metz und Sävehof super. Sie können alle Auswärtsspiele mit dem Bus erreichen und auch als Mannschaft müssen wir keine teuren Flüge buchen“, sagte Hähner.

Doch an diesem Sonntag lieg der Fokus auf der Bundesliga. Mit dem Tabellen-Letzten Trier haben die Leipziger Handballerinnen noch eine Rechnung aus der vergangenen Saison offen. Im Januar traf der HCL, ebenfalls in der Ernst-Grube-Halle, auf die Miezen und zeigte eine schwache Leistung, die mit einem Remis quittiert wurde. Visser erinnert sich noch an diesen rabenschwarzen Tag: „Ich werde alles dafür geben, dass sich die Geschichte nicht wiederholt.“ Das glaubt auch Trainer Thomas Örneborg: „Die Stimmung in der Mannschaft ist super. Wir wachsen immer mehr zusammen. Unser Ziel ist es, noch mehr Konstanz in unser Spiel zu bekommen und den Siegeswillen über die ganze Saison aufrecht zu erhalten.“

Für Leipziger Handballfans gibt es an diesem Wochenende eine besondere Aktion. Alle Zuschauer, die am Sonntag das Spiel des HC Leipzig gegen Trier (15 Uhr Ernst-Grube-Halle) und des SC DHfK gegen Neuhausen (17 Uhr Arena) sehen wollen, bekommen vier Euro Ermäßigung auf die Eintrittskarte der zweiten Partie.  

Das Angebot gilt ausschließlich für Vollzahler und im Vorverkauf am Ticketschalter der Arena Leipzig und an den beiden LVZ-Vorverkaufsstellen, dem „LVZ Media Store“ in den Höfen am Brühl und im Peterssteinweg. Auch Dauerkartenbesitzer können die Aktion nutzen.

Anne Grimm

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus News