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HCL bleibt ohne Punkte in der Champions League - Györ gewinnt auch das Rückspiel

HCL bleibt ohne Punkte in der Champions League - Györ gewinnt auch das Rückspiel

Leipzig. Die Handballerinnen des HC Leipzig haben in der Champions-League-Hauptrunde durch die vierte Niederlage in Folge keine Chance mehr das Halbfinale zu erreichen.

Das Team von Trainer Heine Jensen verlor am Sonntag im Rückspiel gegen den ungarischen Meister AUDI ETO Györ mit 24:29 (10:16). Beste Werferin vor 3784 Zuschauern in der Arena Leipzig war für den HCL Karolina Kudlacz (10/5). Für Györ war es Anita Görbicz (12/5).

Die Gäste aus Ungarn, die sich durch den 25:16-Auswärtssieg gegen Lavrik zu einem der Top-Favoriten entwickelt haben, untermauerten auch im Rückspiel ihre Klasse. Györ war klar die spielbestimmende Mannschaft, ging früh mit 5:2 in Führung. Vor allem gegen die aggressive Abwehr fand Leipzig kein Mittel. „Wir hatten zu viel Respekt vor der Defensive. Wir hätten mit mehr Mut die Würfe nehmen müssen. Auch hat die Last zu sehr auf Karolina Kudlacz gelastet. Dadurch war es ziemlich einfach für Györ zu decken“, analysiert Torhüterin Katja Schülke.

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Leipzig. Der HC Leipzig hat in der Handball-Champions-League der Frauen auch das vierte Hauptrundenspiel verloren. Der deutsche Meister unterlag am Sonntag vor 3784 Zuschauern in der Arena Leipzig mit 24:29 (10:16) gegen den ungarischen Club ETO Györ und bleibt somit Tabellen-Schlusslicht. Erfolgreichste Werferin beim Gastgeber war erneut die polnische Nationalspielerin Karolina Kudlacz mit 10/5 Treffern.

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Wie bereits im Hinspiel leistete sich der HCL im Angriff zu viele Fehlwürfe und Fehlpässe, die Györ sofort mit Kontertoren bestrafte. Überhaupt wirkten die Gäste spritziger, glänzten immer wieder mit schönen Spielzügen. Bis zur 24. Minute hatte sich der ungarische Meister zum 12:6 abgesetzt. Allein Schülke im Tor und Kudlacz war es zu verdanken, dass Leipzig nicht weiter in Rückstand geriet.

 

Nach dem Seitenwechsel fand der HCL besser in die Partie. Durch vier Tore in Folge von Anne Müller, Natalie Augsburg (2x) und Kudlacz gelang es den Leipzigerinnen den Rückstand auf 17:20 zu verkürzen. „In der zweiten Halbzeit haben wir sie richtig geärgert. Wenn wir sie noch mehr hätten verunsichern können, wäre vielleicht mehr drin gewesen“, sagte HCL-Coach Jensen.

Györs Trainer reagierte, nahm in der 42. Minute eine Auszeit – was sich auszahlte. Der ungarische Meister spielte seine Angriffe clever aus und stellte so den alten Vorsprung wieder her.

Im Gegenzug verpassten es die Leipzigerinnen erneut durch zu viele Fehlwürfe die Gäste noch einmal unter Druck zu bringen. Zudem machte sich der dezimierte Kader beim HCL bemerkbar. Neben Rannveig Haugen ist auch Anne Ulbricht immer noch verletzt. „Dadurch hatten wir nicht so viele Wechselmöglichkeiten, was uns am Ende die Kraft geraubt hat. Die sechs Tore in der Halbzeit waren dann einfach zu viel“, sagt Schülke.

HCL:

Schülke, Plöger – Lyksborg 4, Augsburg 3, Daniels 2, Hellriegel,Eriksson, Schulze, Kudlacz (10/5), Rösler, Müller (3), Kiedrowski (2), J. Hummel, S. Hummel.

Györ:

Haraldsen - Verten (1), Mravikova (6), Szölösi, Görbicz (12/5), Kovacsics, Bradeanu (4), Palinger, Idalina Amorim (1), Orban, Mayer (1), Hornyak (3), Gros, Spiridon (1)

Siebenmeter:

HCL: 5/5 , Györ: 6/5

Zeitstrafen:

HCL: 3, Györ: 3

Zuschauer:

3.784

Anne Kunze

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