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HCL gegen THC: Müller spricht von entscheidendem Spiel – Leipzig ist kampfbereit

HCL gegen THC: Müller spricht von entscheidendem Spiel – Leipzig ist kampfbereit

Sie kommen mit breiter Brust und markigen Worten: Der Thüringer HC will am Mittwoch (Anwurf 19.30 Uhr) beim HC Leipzig seine Siegesserie in der Meisterschaft fortsetzen und dem Dauerrivalen um den Titel eine Heimniederlage beibringen.

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Herbert Müller ist der Trainer des Thüringer HC.

Quelle: Hendrik Schmidt

Leipzig. Mit einem Sieg würde der THC seinen Mitkonkurrenten wohl schon nach elf von 26 Spieltagen nur noch theoretische Chancen auf Platz eins lassen.

„Bei einer Niederlage ist die Meisterschaft für Leipzig entschieden“, ist sich THC-Coach Müller sogar sicher. Vier Punkte trennen beide Mannschaften in der Tabelle, dabei haben die Thüringerinnen ein Spiel weniger auf dem Konto. Der letzte HCL-Triumph gegen den THC liegt fast drei Jahre zurück. Trotzdem will Leipzigs Kreisläuferin Luisa Schulze den nächsten Versuch wagen: „Die kochen auch nur mit Wasser“, sagte die Nationalspielerin und ihr Trainer Norman Rentsch hofft insgeheim: „Die Bundesliga noch spannend gestalten zu können.“

Champions League ist Vorbild für HCL

Von einer vorzeitigen Entscheidung im Titelkampf will beim HC Leipzig keiner etwas wissen.  Seit dem 28. April 2013 ist der Thüringer HC in der Bundesliga ungeschlagen. „Es gibt eine Übermannschaft, das muss man klar sagen“, meinte Rentsch. Der HCL-Trainer nimmt die Herausforderung aber an: „Wir haben uns angeschaut, wie andere Teams in der Champions League gegen den THC gewonnen haben und wollen den Gegner vor taktische Aufgaben stellen.“ Manager Kay-Sven Hähner betonte: „Wir haben keine Drucksituation. Der THC ist klarer Favorit.“

THC-Trainer Müller meinte nur: „In Leipzig Favorit zu sein, ist für uns ein riesen Kompliment und das Resultat der harten Arbeit in den letzten Jahren.“ Beide Teams müssen am Mittwoch auf Leistungsträger verzichten. Beim Gastgeber ist Saskia Lang nach ihrer Meniskusquetschung noch nicht wieder fit. Im THC-Trikot fehlt die tschechische Nationalspielerin Iveta Luzumova nach einer Blinddarm-Operation. Der Einsatz von Kerstin Wohlbold (Oberschenkelzerrung) sowie von Sonja Frey (Schienbeinverletzung) ist ungewiss. „Aber wer Kerstin kennt weiß, dass sie unbedingt spielen will“, sagte Müller über seinen Kapitän.

Müller lobt Rentsch

Viel Respekt zollen sich die Trainer der beiden Spitzenclubs vor dem ersten Aufeinandertreffen. „Für mich ist Herbert Müller der Star der Mannschaft. Er macht aus guten, sehr gute Spielerinnen“, sagte Rentsch. Müller gibt das Kompliment zurück: „Es war eine gute Entscheidung des Vereins, ihn zu holen. Er bringt frischen Wind rein und ist mit Max Berthold zusammen ein tolles Gespann.“

Egal wie die Partie am Mittwoch ausgeht: Die Chance auf eine Revanche gibt es in dieser Saison noch öfter. Neben dem Rückspiel in der Bundesliga treffen der HCL und der THC in der Hauptrunde der Champions League zweimal aufeinander.  

Ein Fernduell hat der THC allerdings gerade verloren. Die Sachsen verpflichteten mit Shenia Minevskaja zum Sommer die Bundesliga-Topscorerin von TuS Metzingen, die ihre handballerischen Wurzeln in Thüringen hat.

Gern hätte Müller diese „sensationelle Spielerin“ zurück in seinen Reihen gehabt. „Scheni hat es verpasst, sich hier ein Denkmal zu setzen. Verstehen kann ich sie nicht“, sagte Müller der „Thüringer Allgemeinen“. Erstmals seit Jahren hatte er auch lobende Worte für den HCL übrig: „Das ist ein super Transfer, Leipzig hat einen guten Job gemacht.“ (dpa)

LVZ-Online überträgt die Partie im Live-Videostream.

Anne Grimm

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