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HCL gegen internationale Spitzenteams - Handball-Frauen testen in Skopje

HCL gegen internationale Spitzenteams - Handball-Frauen testen in Skopje

Das wird richtig schwer: Die Handball-Frauen des HC Leipzig testen am Wochenende gegen europäische Spitzenteams in Skopje. In zwei Wochen beginnt dann die neue Saison in der Bundesliga.

HCL-Trainer Norman Rentsch.

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Trainer Norman Rentsch spürt, "dass die Mädels langsam kribbelig werden". Lange müssen die Handballerinnen des HC Leipzig auch nicht mehr warten, denn in zwei Wochen beginnt mit dem Auswärtsspiel bei den Füchsen Berlin die neue Bundesliga-Saison. Am Wochenende bestreiten die Blau-Gelben ihr letztes großes Vorbereitungsturnier und messen sich mit den besten Teams der Welt. Vardar Skopje hat in die mazedonische Hauptstadt geladen, sechs Mannschaften sind dem Ruf gefolgt.

Neben dem Gastgeber, 2015 Dritter der Königsklasse, spielt der HCL gegen Podravka Vegeta aus Kroatien. In der anderen Gruppe duellieren sich Champions-League-Sieger Buducnost Podgorica, der russische Double-Gewinner Rostow-Don sowie der schwedische Serienmeister IK Sävehof. Dem Sieger in Skopje winken laut HCL-Manager Kay-Sven Hähner 10.000 Euro, auch alle anderen Teams bekommen ein Preisgeld.

Leipzigs Königstransfer Shenia Minevskaja ist heiß auf Spiele gegen die internationalen Starensembles: "Man will ja auch selber sehen, wo man nach so einer langen Vorbereitung steht." Coach Rentsch erhofft sich "den letzten Feinschliff." Das Besondere: Im Gegensatz zu anderen Turnieren findet pro Tag nur eine Partie statt. "Das sind für uns drei Spiele unter realen Bedingungen auf einem Topniveau. Außerdem ist durch diesen Modus das Verletzungsrisiko nicht so hoch", erklärt Hähner.

Am Donnerstag steigen die HCL-Damen in Leipzig ins Flugzeug und jetten über Wien nach Skopje. Zu Hause bleiben müssen die Langzeitverletzten Franziska Mietzner und Anna Atladottir sowie Kaya Diehl (angerissene Sehne) und Joanna Rode (Hüftödem). Entwarnung gab es hingegen bei Nationaltorhüterin Katja Schülke, die sich anderthalb Wochen mit einem Virus herumplagte. Pfeiffersches Drüsenfieber legt derzeit die THC-Handballerinnen Jana Krause und Meike Schmelzer lahm, deshalb bestand die Befürchtung, dass sich Schülke bei einem Nationalmannschaftslehrgang angesteckt haben könnte.

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Skopje
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