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HCL gibt sich nach Pokal-Aus kämpferisch: „Mit Wut im Bauch ins nächste Spiel gehen“

HCL gibt sich nach Pokal-Aus kämpferisch: „Mit Wut im Bauch ins nächste Spiel gehen“

In den Gesichtern von Trainer Norman Rentsch, Kapitänin Karolina Kudlacz und Manager Kay-Sven Hähner waren auch zwei Tage nach dem bitteren Aus im DHB-Pokal die großen Sorgenfalten noch zu sehen.

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Trainer Norman Rentsch und seine HCL-Handballerinnen haben noch immer am Aus im DHB-Pokal zu knabbern.

Quelle: Sebastian Brauner

Leipzig. Doch der HC Leipzig will die Enttäuschung bereits am Dienstag in der Handball-Bundesliga vergessen machen und hat sich neue Ziele für die Saison gesteckt.  

So richtig verarbeitet hatte die schmerzliche 28:29-Pleite am Montagmittag im Gespräch mit der Presse beim HCL noch niemand. Kurz vorher saßen Rentsch und Kudlacz erstmals seit der Niederlage im DHB-Pokal-Viertelfinale mit der Mannschaft zusammen. 45 Minuten dauerte die gründliche Aussprache „Es war eine gute Besprechung“, sagte die polnische Nationalspielerin und ihr Trainer fügte an: „Es sollte keine Krisensitzung sein.“

Doch was war passiert am Samstag, als der HCL in eigener Halle noch eine Führung von acht Toren aus der Hand gab? „Alles was in einem Handballspiel nur möglich ist. Glück, Emotionen, Kopfprobleme“, erklärte die 29-jährige Kudlacz und führte ins Feld, dass es dem Team momentan auch an Erfahrung fehle. Die gestandene Handballerin hofft, dass vor allem die Jungen viel für die Zukunft aus dieser Niederlage lernen. „In der zweiten Halbzeit haben wir die Leidenschaft in der Kabine gelassen“, analysierte Rentsch.

Neue Ziele

Doch wie soll es nun weitergehen für den HCL, der mit dem Pokal-Aus die realistischste Titel-Chance verspielte? Der Abstand auf den Tabellenführer Thüringer HC beträgt bereits sechs Punkte. „Wir haben neue Ziele“, waren sich Trainer, Manager und Kapitänin einig. „Es sind 9 von 24 Spielen absolviert. Wir sind weit davon entfernt zu sagen, die Meisterschaft ist gelaufen. Das Mindestziel ist ein Platz unter den ersten Zwei“, meinte Hähner. Für die Champions-League-Hauptrunde gab der Manager die Parole heraus: „Wir wollen ins Viertelfinale“.

Nur gut, dass nicht viel Zeit bleibt, um lange weiter über das Pokal-Aus nachzudenken. Bereits am Dienstag gastieren die Füchse Berlin in der Arena Leipzig. „Wir wollen mit der Wut im Bauch ins nächste Spiel gehen“, kündigte der HCL-Coach an, der den Aufsteiger noch gut aus den vergangenen Jahren aus der zweiten Bundesliga kennt. Dann gibt es für den HCL auch ein Wiedersehen mit Natalie Augsburg und Jule Plöger, die jahrelang das blau-gelbe Trikot trugen.

LVZ-Online überträgt die Partie in der Arena ab 19.30 Uhr im Livestream sowie im Ticker.

Anne Grimm

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