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HC Leipzig
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HCL kämpft um Einzug ins Halbfinale des Europapokals

Interview mit Manager Hähner HCL kämpft um Einzug ins Halbfinale des Europapokals

Keine 48 Stunden haben die HCL-Handballerinnen Zeit, die 23:26-Niederlage im Bundesligaspiel gegen TuS Metzingen zu verarbeiten. Am Freitag sind im Hinspiel des EHF-Cup-Viertelfinals in Tübingen die "Tussies" erneut der Gegner. HCL-Manager Kay-Sven Hähner, 45, über die Lage vor dem EC-Spiel.

HCL-Präsident Andreas Erzkamp (l.) und Manager Kay-Sven Hähner hoffen, dass ihre Mannschaft die Bundesliga-Niederlage gegen Metzingen gut verarbeitet hat.

Quelle: Christian Modla

Tübingen/Leipzig . Wie niedergeschlagen ist die Mannschaft nach der Niederlage?

Hähner: Natürlich waren nach dem Abpfiff alle traurig, sehr traurig sogar, das ist nach Niederlagen ja normal. Aber alle haben versucht, das Mittwoch-Spiel schnell abzuhaken. Wir müssen einfach nach vorne schauen.

Wie passierte das Abhaken genau, Mannschaftssitzung, Kneipenabend?

Mannschaftssitzung, am Donnerstagvormittag. Da wurde alles besprochen.

Wer hat gesprochen?

Der Trainer und ich auch.

Zuckerbrot oder Peitsche?

Es ging sachlich und konstruktiv zu. Draufhauen bringt doch gar nichts.

Am Abend zur Ablenkung ins Kino?

Nein, Nachmittag war noch Training, danach Essen und dann zeitig Bettruhe.

Was passiert noch am Spieltag?

Früh ist Video und Taktikbesprechung. Viel ist da taktisch aber nicht zu besprechen, weil sich beide Teams gut kennen. Da gibt es keine großen Geheimnisse oder Überraschungen mehr.

Was muss in den Europapokalspielen besser klappen als am Mittwoch?

Eindeutig die Chancenverwertung. Wir hatten am Mittwoch Torchancen für zwei Spiele, haben die einfach nicht genutzt. Das müssen wir besser machen, das haben die Mädels auch verstanden. In der Abwehr wollen wir noch kompakter stehen.

Sind alle Spielerinnen fit?

Luisa Schulze ist gehandicapt. Sie hatte sich im Spiel in Buxtehude das Außenband im rechten Knöchel gerissen. Der Fuß ist nun bandagiert. Luisa ist Kreisspielerin, sie hat auch die notwendige Härte!

Die Tübinger Paul-Horn Arena gilt als sehr ungewöhnlich...

Ja, weil sie ganz in altrosa gehalten ist. Aber das entscheidet sicher nicht über Sieg und Niederlage.

Mit welchem Ergebnis könnte der HCL gut leben?

Am liebsten wollen wir natürlich gewinnen. Aber es ist erst Halbzeit. Im Hinspiel wird definitiv keine Entscheidung fallen, egal, wer gewinnt. Wir wollen unsere beste Leistung bringen.

Interview: Uwe Köster

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