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HCL muss THC wohl gratulieren

Vor dem Spiel gegen den Thüringer HC HCL muss THC wohl gratulieren

Im Lager das HC Leipzig ist man froh, dass die lange Saison mit dem Spiel beim Thüringer HC ein Ende hat. Zwei Autos aus Leipzig reisen am Samstag extra an, in ihnen sitzen die verletzten Spielerinnen. Es sind zurzeit sechs an der Zahl.

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Nicole Roth, Nummer Zwei im Tor des HCL fällt verletzt aus.

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Im Lager das HC Leipzig ist man froh, dass die lange Saison mit dem Spiel beim Thüringer HC ein Ende hat. Zwei Autos aus Leipzig reisen am Samstag extra an, in ihnen sitzen die verletzten Spielerinnen. Es sind zurzeit sechs an der Zahl. Ins Lazarett hat sich diese Woche noch Torhüterin Nicole Roth eingereiht, die beim Training umgeknickt ist. Ein Glück, dass es in der Salza-Halle für den HCL um nichts mehr geht. Der THC will hingegen die fünfte deutsche Meisterschaft in Serie perfekt machen, dafür reicht dem Team von Trainer Herbert Müller ein Unentschieden. Der MDR überträgt ab 15.40 Uhr live, deshalb ist extra die Anwurfzeit vorverlegt worden. HCL-Manager Kay-Sven Hähner sagt: „Es gibt schönere Situationen, als ihnen zum Titel zu gratulieren. Aber sie haben sich das verdient.“
 
Zum ersten Mal in dieser Saison hat Trainer Norman Rentsch seinem Team vor einer Partie eine große Videovorbereitung erspart. „Um den Druck für die jungen Spielerinnen zu minimieren. Uns ist bewusst, dass wir von der spielerischen Qualität mit unserem dezimierten Kader momentan nicht mithalten können. Es geht darum, dass wir unseren Tempo-Handball zeigen und erhobenen Hauptes nach Hause gehen“, meint der HCL-Coach.
 
Nationalspielerin Saskia Lang, die mit vier schweren Verletzungen in dieser Spielzeit quasi eine Seuchen-Saison erlebte, zieht auch positive Aspekte aus der schweren Situation: „Die Erfahrung, die unsere Jugend jetzt in der Bundesliga sammelt, wird uns in den nächsten Jahren noch zu Gute kommen.“ Den Nachwuchs zu integrieren, sei ein Ziel des HCL und der Unterschied zum THC, meint Hähner und fügt hinzu: „Langfristig ist unser Weg erfolgreicher.“ Wenn es nach dem HCL-Manager geht, soll sich das Blatt so schnell wie möglich wenden. Fest steht bereits: Auch in der kommenden Saison wird der HCL das letzte Bundesligaspiel beim THC bestreiten. „Nächstes Jahr wollen wir dort feiern“, sagt Hähner. (Anne Grimm)

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