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Handballerinnen des HCL tauschen Spielfeld gegen Golfrasen

Handballerinnen des HCL tauschen Spielfeld gegen Golfrasen

Nach einer kleinen Erfrischung im Clubhaus ging es los. Die HCL-Frauen bekamen eine kurze Einweisung von Golflehrer Alexander Kessler, dann durften sie sich auch schon am Abschlag versuchen.

Leipzig. Das Bundesliga-Team besuchte einen Schnupperkurs im Rahmen des HCL-Golfturniers, das am Montag in Seehausen stattfand. An dem jährlich ausgetragenen Wettbewerb nehmen auch Sponsoren und Partner des Vereins teil.

Einige der Spielerinnen standen das erste Mal auf dem Golfrasen, andere hatten bereits mehr Erfahrung. Mette Ommundsen hat sogar seit zwei Jahren ihre Platzreife. Und auch wenn sie nicht regelmäßig zum Spielen kommt, macht ihr das Golfen großen Spaß: „Dabei sind andere Fähigkeiten als beim Handball gefragt. Es kommt nicht auf die Kraft an, sondern vor allem auf Technik und Konzentration.“

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Leipzig. Nach einer kleinen Erfrischung im Clubhaus ging es los. Die HCL-Frauen bekamen eine kurze Einweisung von Golflehrer Alexander Kessler, dann durften sie sich auch schon am Abschlag versuchen. Das Bundesliga-Team besuchte einen Schnupperkurs im Rahmen des HCL-Golfturniers, das in Seehausen stattfand.

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Auch Trainer Heine Jensen sah den Nachmittag auf dem Platz als gutes mentales Training: „Man darf sich beim Golfen nicht lange ärgern, wenn man den Ball nicht trifft, sonst trifft man beim nächsten Mal wieder nicht. Und diese Einstellung gilt auch für den Handball.“ Vor allem sei ihm jedoch wichtig, dass die Spielerinnen einen schönen Tag hätten.

Auch wenn bei einigen der Ball nur wenige Meter weit flog, die richtigen Grundlagen brachten alle Spielerinnen mit. „Sportler stellen sich beim Golfen meistens gut an, weil sie einfach die notwendigen motorischen Fähigkeiten haben“, sagte Golflehrer Alexander Kessler.

Bevor die Handballerinnen zum Schnuppergolfen eintrafen, hatten sich bereits 108 Spieler für das offizielle HCL-Turnier eingefunden. Leichte Bedingungen hatten sie nicht: Die Sonne schien zwar, aber der Wind blies zum Teil recht kräftig.

HCL-Manager Kay-Sven Hähner veranstaltete bereits zum zehnten Mal den Wettbewerb. „Das Turnier ist eine schöne Gelegenheit, bei der Sponsoren und Partner mit dem Bundesliga-Team zusammentreffen können.“ Er selbst nahm nicht am Wettbewerb teil. Golf sei ein Sport, bei dem man sich völlig auf das Spiel fokussieren müsse. Als Gastgeber sei das natürlich schwierig, so Hähner.

Unter den Teilnehmern war auch der ehemalige Box-Weltmeister Sven Ottke, der seit zehn Jahren Golf spielt. Für ihn ist das Turnier eine willkommene Gelegenheit, um Freunde zu treffen und an seinem Handicap, das derzeit bei 8,4 liegt, zu arbeiten. Ottke plant schon seit Längerem, eine Ausbildung zum Golflehrer zu machen. „Wenn es der liebe Gott möchte, dann schaffe ich irgendwann das Handicap 6,3, das Voraussetzung für die Ausbildung ist“, sagte der frühere Boxer mit einem Schmunzeln.

Genau wie Ottke war auch Frank-Peter Roetsch, ehemaliger Olympiasieger im Biathlon, nicht zum ersten Mal mit von der Partie. Für beide war es bereits die dritte Teilnahme am HCL-Turnier.

Nach dem Nachmittag auf dem Rasen geht es für den HCL nun mit der Vorbereitung auf die Bundesliga weiter. Das kommende Wochenende ist für individuelle Trainingseinheiten reserviert. Am 16. August reist das Team dann nach Dänemark ins Trainingslager.

Nora Ernst

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