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Heimspiel am Mittwoch: HC Leipzig will gegen Celle Frust abbauen

Handball-Bundesliga Heimspiel am Mittwoch: HC Leipzig will gegen Celle Frust abbauen

Vier Wochen lang mussten die Fans des HCL auf ein Heimspiel warten. Auch bei den Spielerinnen ist der Frust gerade groß: Nach vier Niederlagen in Folge will das Team von Trainer Norman Rentsch gegen Celle am Mittwochabend wieder einen Sieg einfahren.

HCL-Flitzerin Alex Mazzucco beim vergangenen Spiel gegen Celle im April. DAmals konnten die Blau-Gelben mit 30:27 gewinnen.

Quelle: Sebastian Brauner

Leipzig. Zwischen zwei Spielen in der Königsklasse geht es für die HCL-Handballerinnen am Mittwoch (19.30 Uhr, Arena) in der „Ebene“, wie es so schön heißt, um Bundesliga-Punkte. Dass der Tabellenzehnte SVG Celle der Gegner ist, finden im HCL-Lager alle gut. „Besser, als wenn Bietigheim oder der THC kommen würden“, sagt Manager Kay-Sven Hähner. „Endlich Bundesliga, endlich wieder mal ein Heimspiel, endlich die Gelegenheit, Frust abzubauen“, bringt Coach Norman Rentsch die Lage auf den Punkt.

Denn nach vier Niederlagen in Folge – Buxtehude im Pokal (25:28), beim Thüringer HC in der Liga (23:24), in Astrachan und Skopje in der Champions League (24:27 und 24:41) – scheint ein Erfolgserlebnis für die HCL-Seelen dringend notwendig. Rentsch formuliert das so: „Nach soliden 45 Minuten in Skopje ist bei uns der Frust natürlich hoch, dass wir am Ende noch so eingebrochen sind. Umso heißer ist die Mannschaft, in der eigenen Halle überzeugend zu agieren und die zwei Punkte zu erkämpfen. Wir wollen wieder zurück in die Erfolgsspur finden, egal, in welcher Besetzung.“

Denn es gibt neue Engpässe beim Personal. Nach Saksia Lang (am 6. November gegen Budapest zurückerwartet) und Michelle Urbicht (Comeback frühestens im Januar) wird nun auch noch Franzsika Mietzner fehlen. Die 27-Jährige war in Skopje für die kurzfristig ausgefallenen Kreisspielerinnen Hildigunnur Einarsdottir (Infekt) und Luisa Sturm (Gehirnerschütterung) in der „Kampfzone“ eingesprungen. Leider hat Mietzners Knie das übel genommen (konkret: es ist dick geworden), das verlangt nun eine Pause. Von einer Woche ist zunächst die Rede. Ob Einarsdottir und/oder Sturm am Mittwoch wieder mitwirken können, ist noch offen. Zur Sicherheit rückt Nina Reißberg aus dem Juniorteam in die Mannschaft. Die Kreisspielerin hatte bereits in der letzten Saison einige Einsätze in der Bundesliga. Trotz allem, sagt Hähner, sei „ein Sieg gegen Celle natürlich Pflicht“.

Geglückten Frustabbau heute vorausgesetzt fällt dann die nächste Härteprüfung vielleicht etwas leichter. Denn bereits am Donnerstagmorgen macht sich die Mannschaft auf den Weg in Richtung Budapest, wo am Sonnabend um 17 Uhr das Champions League Spiel gegen FTC Budapest ausgetragen wird. Dort ist der HCL dann wieder klarer Außenseiter.

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