Volltextsuche über das Angebot:

17 ° / 12 ° wolkig

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Herzblut für den HC Leipzig: Neuer Präsident Andreas Erzkamp im Interview

Herzblut für den HC Leipzig: Neuer Präsident Andreas Erzkamp im Interview

Der HC Leipzig hat einen neuen Präsidenten. Andreas Erzkamp (47) übernimmt das Amt von Axel Ehrhardt (56), der die Geschicke des Vereins seit 1999 leitete.

Voriger Artikel
HC Leipzig beendet Handball-Fiesta im ungarischen Györ auf dem fünften Rang
Nächster Artikel
Neue Kapitänin und eine Liebe wie zu Schalke 04: Saisonauftakt beim HC Leipzig

HCL-Präsident Andreas Erzkamp.

Quelle: LVZArchiv

Leipzig. Erzkamp, geboren im Schatten der alten Schalker Glück-Auf Kampfbahn, hat sich in Leipzig ganz dem Frauen-Handball verschrieben. Am Dienstagabend wird der Chef der LVZ Post zur Saisoneröffnung des Bundesligisten offiziell vorgestellt. Zuvor stand er Rede und Antwort.

Herr Erzkamp, Sie sind neuer Präsident des HC Leipzig, was hat den Ausschlag für Ihre Kandidatur gegeben?

Erzkamp:

Ich bin zutiefst mit dem Verein verbunden, da steckt richtig Herzblut drin. Als ich vor sechs, acht Wochen gefragt wurde, ob ich im Präsidium mitarbeiten möchte, habe ich mich sofort dazu bereit erklärt. Zuvor war ich schon Vereinsmitglied und auch im Förderkreis tätig.

Was werden Ihre ersten Aufgaben im Amt sein?

Geben Sie mir bzw. , uns als komplett neues Präsidium, die üblichen 100 Tage im Amt. Zunächst müssen wir eine Bestandsaufnahme machen, dann alle Kontaktpersonen kennen lernen. Da ist jetzt einiges zu tun. Wir wissen aber auch, dass wir kein Niemandsland betreten. Der Club arbeitet seit seiner Gründung 1999 auf sehr hohem Niveau und sehr professionell, was aber trotzdem bedeutet, dass man Dinge optimieren und verbessern kann. Aber alles der Reihe nach.

Die Sportlandschaft hat sich in Leipzig gewandelt. Neben dem HCL buhlen auch RB und der SC DHfK um die Zuschauer. Wie wollen Sie die Halle füllen und Sponsoren begeistern?

Ich sehe da keine Konkurrenzsituation. Jeder Verein hat seine eigene Klientel, aber es gibt auch eine Menge Sponsoren und auch Zuschauer, die bei allen drei genannten Vereinen engagiert sind und auf der Tribüne die Daumen drücken. Klar ist aber auch: Man muss Leistung bringen. Das ist die Basis für alles.

Der HC Leipzig hat zuletzt vor drei Jahren den Meistertitel geholt. Was ist für die Mannschaft in dieser Saison möglich?

Wir haben eine gute Mannschaft auf und neben dem Feld zusammen, keine Frage. Einen bestimmten Rang nenne ich jetzt nicht, aber wir sind davon überzeugt, dass wir in Deutschland um die Titel der Saison mitspielen können.

In zwei Wochen spielt der HCL um die Teilnahme an der Champions League. Wie wichtig ist für den HCL die Qualifikation?

Die ist sehr wichtig für uns. Wenn wir zu so einem Turnier fahren, wollen wir es auch gewinnen und wir sind davon überzeugt, dass wir diese Saison unter die besten 16 Mannschaften der Welt kommen können.

Interview: Matthias Roth

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus News