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Insolvenzverwalter: HCL-Schulden zwischen 500.000 und 1,5 Millionen Euro

Handball-Frauen Insolvenzverwalter: HCL-Schulden zwischen 500.000 und 1,5 Millionen Euro

Die Misere beim zwangsabgestiegenen Handball-Club Leipzig ist offenbar groß. Der vorläufige Insolvenzverwalter bilanziert die Höhe der Ausstände auf bis zu 1,5 Millionen Euro. Noch gebe es aber eine Chance, die Bundesliga-Gesellschaft zu entschulden.

(Archivbild)

Quelle: dpa

Leipzig. Der zum vorläufigen Insolvenverwalter der HC Leipzig Bundesliga GmbH bestellte Rechtsanwalt Christoph Alexander Jacobi rechnet mit einer Schuldensumme von „500.000 bis 1,5 Millionen Euro“. Er sei mit seinem Team aktuell damit beschäftigt, die präzise Höhe von Vermögen und Schulden zu ermitteln. Das Vermögen sei sehr überschaubar. „Wir prüfen gerade, ob offene Forderungen im Zusammenhang mit Sponsorenverträgen bestehen und ob die Sicherheit für eine Bankbürgschaft in Höhe von 50.000 Euro zurückgefordert werden kann“, erklärte Jacobi.

Aktuell gebe werde ausgehandelt, ob die Bundesliga GmbH entschuldet werden kann. „Momentan gibt es Verhandlungen mit einem Investor. Weitere Investoren haben Interesse signalisiert. Wir prüfen gerade, ob das Hand und Fuß hat“, sagte der Rechtsanwalt.

Entscheidend sei, wie sich das auf der Mitgliederversammlung des HC Leipzig am 17. August neu gewählte Präsidium positioniere. Die Insolvenz habe „auf jeden Fall“ juristische Folgen für den Geschäftsführer der GmbH, Kay-Sven Hähner. Der wiederum habe erklärt, „dass er sich zurückziehen und aufhören will“.

Das vollständige Interview mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter Christoph Alexander Jacobi lesen sie in der Leipziger Volkszeitung vom 10. August 2017 oder ab 22 Uhr hier im ePaper.

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