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Internationales Losglück für den HC Leipzig – „Die spielen nicht um den Sieg mit“

Auslosung EHF-Pokal Internationales Losglück für den HC Leipzig – „Die spielen nicht um den Sieg mit“

Der HC Leipzig steigt Mitte November gegen zwei international eher unbekannte Gegner in den EHF-Pokal ein. Wie die Auslosung am Dienstag ergab, geht es für die Blau-Gelben in der dritten Runde des Wettbewerbs entweder nach Zypern oder Slowenien.

Um dem harten Saisonauftakt stemmen zu können, weilt der HCL-Kader derzeit in Bad Saarow im Trainingslager.

Quelle: HC Leipzig

Wien. Die Bundesliga-Handballerinnen des HC Leipzig haben im EHF-Pokal eine lösbare Aufgabe erwischt. Da die Blau-Gelben erst in der dritten Runde einsteigen, treffen sie auf den Gewinner der Partie RK Zagorje (Slowenien) gegen AC Latsia Nikosia (Zypern). Das ergab die Auslosung in Wien am Dienstag. Neben den Leipzigerinnen spielt als zweites deutsches Team noch Liga-Konkurrent TuS Metzingen in dem Wettbewerb mit.

„Welche der Mannschaften stärker ist, lässt sich schlecht einschätzen“, so HCL-Manager Kay-Sven Hähner zu den kommenden Gegnern. Seiner Meinung nach seien Teams aus Osteuropa tendenziell die härteren Konkurrenten. Sicher ist er sich jedoch: „Die spielen nicht um den Sieg mit. Wir werden das dennoch hochkonzentriert angehen.“ Nikosia nahm zuletzt in der Saison 2012/2013 am EHF-Pokal teil, Zagorje in der letzten Spielzeit. Beide scheiterten jeweils in der ersten Runde. Der HCL indes hat sich viel vorgenommen: „Wir wollen weit kommen.“

Das Hinspiel, entweder in der zypriotischen Hauptstadt oder im Herzen Sloweniens, steigt am 14./15. November. Das Rückspiel in Leipzig folgt eine Woche darauf am 21./22. November in der Arena. Für die Spielerinnen bedeutet das: drei englische Wochen in Folge. Denn vom 25. Oktober an (HCL gegen Oldenburg) hat die Mannschaft einen vollen Terminkalender. Für die Auswahlspielerinnen des HCL steht überdies ab Anfang Dezember die Teilnahme an der Handball-WM an.

Das späte Einsteigen ins internationale Geschäft in dieser Saison hat seine Gründe. „Wir haben uns bewusst für die Teilnahme am EHF-Pokal entschieden“, so Hähner. Zu Saisonbeginn – mit Partien gegen Topteams wie Buxtehude, Oldenburg oder Leverkusen legt der HCL den Fokus auf nationale Aufgaben. „Die Spitze der Bundesliga ist in dieser Saison sehr stark und ausgeglichen. Sieben Teams kämpfen um die Führung“, betonte der Hähner.

Johannes Angermann

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