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Kramer packt beim HC Leipzig die Koffer – Nationalspielerin wechselt nach Norwegen

Kramer packt beim HC Leipzig die Koffer – Nationalspielerin wechselt nach Norwegen

Die Zusammenarbeit mit dem HC Leipzig ist Geschichte, am Dienstag beginnt Jessy Kramers neues Handball-Leben in Norwegen. Nachdem der Verein ihr mitgeteilt hatte, dass die Rückraumspielerin in der kommenden Saison im Bundesligakader keine Rolle mehr spielt, suchte sich die niederländische Nationalspielerin einen neuen Klub: Vipers Kristiansand – vergangene Saison Sechster in der ersten norwegischen Liga.

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Jessy Kramer wechselt vom HC Leipzig zu den Vipers Kristiansand nach Norwegen.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Eigentlich hatte die 23-Jährige einen Vertrag bis 2014 unterschrieben, „aber unter diesen Umständen wollte ich nicht mehr hier bleiben.“ Einsätze bei den Mitteldeutschen Zweitligisten Rödertal oder Zwickau seien ihr vom Verein als Alternative angeboten worden. „Ich bin sehr enttäuscht, wie der HCL mit mir umgegangen ist“, sagt Kramer.

HCL-Manager Kay-Sven Hähner wollte sich zu den Gründen der Trennung nicht äußern: „Es gibt einfach manchmal Situationen, in denen es nicht mehr passt.“ Ein Ersatz soll nicht verpflichtet werden: „Schließlich haben wir sechs Weltklasse-Spielerinnen auf den Rückraumpositionen“, so Hähner.

Trainer Thomas Örneborg hatte Kramer zwar signalisiert, dass sie in der neuen Saison bei den beiden Neuzugängen Karolina Szwed-Örneborg und Susann Müller einen schweren Stand haben wird, aber mit einer Abfuhr hatte sie nicht gerechnet. „Der Verein hätte wenigstens ein persönliches Gespräch mit mir suchen können. Sie haben mir die Entscheidung per E-Mail mitgeteilt.“ Manager Hähner reagierte auf diese Aussage mit Unverständnis, es habe von April bis Juni mehrere Gespräche mit Kramer gegeben. 

Am Montag räumte sie ihre Wohnung im Leipziger Waldstraßenviertel aus. „Ich werde diese wunderschöne Stadt und das tolle Leipziger Publikum vermissen“, sagt Kramer, die 2012 vom inzwischen insolventen Konkurrenten Frankfurter HC nach Leipzig gekommen war.

Anne Grimm

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