Startseite LVZ
Volltextsuche über das Angebot:

HC Leipzig
Google+ Instagram YouTube
Leipzig richtet erstmals Final Four im DHB-Pokal aus – HCL mit Ambitionen auf den Titel

Leipzig richtet erstmals Final Four im DHB-Pokal aus – HCL mit Ambitionen auf den Titel

Vor 6000 Zuschauern den Pott holen und eine große Party feiern – so stellen sich die Spielerinnen des HC Leipzig den 27. April 2014 vor. Erstmals in ihrer Vereinsgeschichte haben sie in eigener Halle die Möglichkeit dazu: Denn das Final Four des DHB-Pokals wird am 26./27. April in der Arena Leipzig ausgetragen.

Voriger Artikel
"Wer, wenn nicht sie" - Susann Müller zur Handballerin des Jahres gewählt
Nächster Artikel
HC Leipzig verstärkt seinen Kader: Zwei Außenspielerinnen kommen von der Konkurrenz

Maura Visser will mit HCL den Pokal holen.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Am Mittwoch tagte der Vorstand der Handball Bundesliga der Frauen (HBF) in Kassel und entschied sich für das Leipziger Endrunden-Konzept. Berndt Dugall, Vorsitzender der HBF, war von der Präsentation überzeugt: „Das Gesamtpaket aus funktionaler Halle und die Erfahrung des Ausrichterteams, Spitzenhandball perfekt zu organisieren, haben den Ausschlag für Leipzig gegeben“. HCL-Manager Kay-Sven Hähner bedankte sich vor allem bei der Stadt, die den Verein von Beginn an bei dem Vorhaben unterstütz habe: „Wir bekommen die Arena an diesem Wochenende mietkostenfrei zur Verfügung gestellt, das ist finanziell eine große Hilfe.“ Rund um die Spiele solle es einen Empfang für alle Teams im Rathaus geben, auch eine Tagung für Landestrainer im Handball sei geplant.

Die anderen drei Finalteilnehmer Buxtehuder SV, HSG Blomberg-Lippe und TSV Bayer Leverkusen hätten sich ebenfalls bewerben können. „Leverkusen und Blomberg wollten ein gemeinsames Turnier in Nordrhein-Westfalen ausrichten, haben ihre Bewerbung aber zurückgezogen, als sie unsere professionellen Unterlagen gesehen haben“, sagte Hähner, der auch stellvertretender Vorsitzender der HBF ist. Stimmrecht hatte er bei der Vergabe des Pokal-Finals nicht, stellte aber den Plan für das Handball-Wochenende in der Messestadt vor.  

 

phpkNvczr20140115211341.jpg

Mit dem Trainer-Duo Wieland Schmidt und Max Berthold will der HCL im April in eigener Halle Pokalsieger werden.

Quelle: Christian Nitsche

6000 Fans werden in der Arena Platz finden. Auch die Ansetzungen für die Halbfinals stehen bereits: Dort treffen die Leipzigerinnen auf den Ligakonkurrenten Buxtehuder SV, sowie die HSG Blomberg-Lippe auf Bayer 04 Leverkusen. Cup-Verteidiger Thüringer HC war bereits im Januar im Viertelfinale gegen Leverkusen ausgeschieden.

Nach zwanzig Jahren mit einem festen Austragungsort hatte sich die Liga in dieser Saison erstmals für eine Ausschreibung unter den Endrundenteilnehmern entschieden. Nach der von GutsMuths Berlin gewonnenen Premiere 1975 hatte der DHB-Pokal der Frauen zunächst zwanzig Jahre nach unterschiedlichen Modi gespielt. 1994 gab es in Bremen dann erstmals ein Final4. Dies fand von 1997 bis 2010 eine Heimat in Riesa, dann folgte für drei Jahre der Umzug nach Göppingen.

Für den HCL könnte es ein großes Wochenende werden. Die Bundesliga-Frauen wollen sich vor heimischem Publikum den insgesamt achten Pokal-Sieg holen. Der letzte Triumph gelang 2008. Auch die A-Jugend der Leipzigerinnen könnten die Chance auf einen Titel haben: Das Team von Trainerin Marion Mendel qualifizierte sich gerade für das Achtelfinale der deutschen Meisterschaft und trifft dort auf die HSG Handewitt/Nord Harrislee. Erstmal wird der neue Nachwuchs-Meister ebenfalls beim Final Four ausgespielt.

Der Ticketverkauf für das Handball-Wochenende startet bereits am 6. Februar in den bekannten Vorverkaufsstellen, unter anderem auch im LVZ Ticket Shop im Peterssteinweg und dem LVZ Media Store in den Höfen am Brühl, wie auch unter der gebührenfreien LVZ-Ticket-Hotline (0800) 218 10 50.

Anne Grimm

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus News