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Letzte Partie vor Weihnachten: HCL-Trainer erwartet Höchstleistungen

Europapokal Letzte Partie vor Weihnachten: HCL-Trainer erwartet Höchstleistungen

Das Weiterkommen im EHF-Cup ist für den HCL nach dem 26:17-Erfolg im Hinspiel nur noch Formsache. Doch Trainer Norman Rentsch erwartet, dass sein Team „an die Leistungsgrenze geht“.

Franzisak Mietzner feierte gegen Zagorje ihr Debüt im HCL-Trikot und erzielte auch ihr erstes Tor.
 

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Franziska Mietzner strahlte auch einen Tag nach ihrem Debüt im HCL-Trikot noch über beide Ohren: Beim 26:17-Erfolg im Europapokal gegen RK Zagorje durfte die 26-Jährige nach fast viermonatiger Verletzungspause wieder in einem Pflichtspiel aufs Handballparkett. „Es war schön, der Mannschaft endlich helfen zu können“, sagte die Rückraumspielerin, die am Donnerstag vor allem in der Abwehr glänzen konnte. „Wenn sie dort steht, wird es dunkel für die angreifende Mannschaft“, sagt Trainer Norman Rentsch über seine 1,92 Meter große Spielerin.

Bereits am Samstag im Rückspiel um den Einzug ins Achtelfinale des EHF-Cups soll Mietzner mehr Einsatzzeiten bekommen, verspricht Rentsch. Der 35-Jährige schätzt vor allem ihre große Erfahrung, die sie unter anderem vom Meister Thüringer HC mit in die Messestadt gebracht hat. Zunächst soll Mietzner Kreisläuferin Luisa Schulze in der Abwehr entlasten, weil der HCL nach der Verletzung von Luisa Sturm keinen adäquaten Ersatz auf der Position hat. Aber auch im Rückraum und im Angriff soll sie bald eine Rolle im Leipziger Team spielen. „Wir werden bis zum nächsten Bundesligaspiel am 30. Dezember weiter daran arbeiten“, so Rentsch, der zudem bald auf die Rückkehr der Langzeitverletzten Anna Atladottir hofft.

Bilder vom Hinspiel-Erfolg gegen Zagorje:

Der HC Leipzig ist mit einem deutlichen Erfolg gegen den slowenischen Vizemeister RK Zagorje in den EHF-Cup gestartet. Für das Rückspiel hat das Team von Trainer Norman Rentsch nun ein Polster von neun Toren.

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Auch wenn seinem Team im letzten Spiel vor Weihnachten der Einzug in die nächste Runde des EHF-Cups mit einem Polster von neun Toren kaum noch zu nehmen ist, fordert Rentsch: „Ich möchte, dass jede Spielerin die ganze Zeit an ihre Leistungsgrenze geht. Ich war am Donnerstag enttäuscht, dass wir die einfachen Tore nicht gemacht haben.“ Der Coach erhält dabei Rückendeckung von Nationalspielerin Saskia Lang: „Wir als erfahrene Spielerinnen müssen so einen Vorsprung herausspielen, dass die Jungen in unserer Mannschaft schnell eingewechselt werden und internationale Erfahrung sammeln können.“ Die 28-Jährige zeigte sich am Freitag auch erfreut über die Vertragsverlängerung ihres Trainers: „Den guten Weg, den ich nach meinen vielen Verletzungen vergangene Saison gegangen bin und auch die Rückkehr in die Nationalmannschaft, haben viel mit Normans Arbeit zu tun.“

Auch wenn nach der Partie gegen Zagorje für den HCL bis Ende Dezember Pause im Punktspielbetrieb ist, gehen die internationalen Wochen für viele Leipzigerinnen gerade erst los. Gleich sechs HCL-Spielerinnen gehören voraussichtlich zum deutschen Kader bei der WM in Dänemark, Karolina Kudlacz-Gloc führt das polnische Team an. Das Franziska Mietzner nach ihrer Verletzung noch keine Rolle in den Planungen von Bundestrainer Jakob Vestergaard spielt, kann die 26-Jährige nachvollziehen: „Ich hoffe, dass die Mädels bei der WM einen guten Job machen und die Qualifikation für Olympia in Rio schaffen. Das wäre dann auch wieder ein Ziel für mich.“

Das Rückspiel im EHF-Cup zwischen dem HC Leipzig und RK Zagorje beginnt am Samstag um 15 Uhr in der Arena Leipzig.

Von Anne Grimm

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