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Letztes Heimspiel für HC Leipzig: Viele Tore gegen Schlusslicht Koblenz nötig

Letztes Heimspiel für HC Leipzig: Viele Tore gegen Schlusslicht Koblenz nötig

Genau zehn Jahre ist es her, dass die Handballerinnen des HC Leipzig nicht im internationalen Geschäft vertreten waren. Damit das dem Team um Trainer Norman Rentsch kommende Saison nicht passiert, muss der HCL am Mittwoch im letzten Bundesliga-Heimspiel der Saison gegen die Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern einen möglichst hohen Sieg einfahren.

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Anne Hubinger wird im Hinspiel gegen die Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern geblockt. Auf ihre Tore kommt es am Mittwoch an.

Quelle: Sebastian Brauner

Leipzig. Die derbe 18:28-Niederlage am Sonntag beim direkten Konkurrenten VfL Oldenburg hat die Situation im Kampf um den internationalen Startplatz extrem verschlechtert. Beide Teams sind nun punktgleich, der VfL hat bereits eine Partie mehr absolviert. Da die von Verletzungssorgen geplagten Leipzigerinnen am letzten Spieltag beim Thüringer HC wohl keine Chance auf einen Sieg haben, entscheidet am Ende das Torverhältnis über die Teilnahme auf europäischem Parkett.

Deshalb soll der Erfolg gegen das Schlusslicht aus Koblenz am Mittwoch so hoch wie möglich ausfallen. Im Hinspiel gewannen die Blau-Gelben in Rheinland-Pfalz allerdings nur knapp mit 25:23. Außerdem stehen die Gäste mit dem Rücken zur Wand und müssen unbedingt punkten, um weiterhin die Chance auf den Klassenerhalt zu haben.

Hintertür nach Europa

Eine weitere Hintertür für das internationale Geschäft gibt es allerdings noch: Unter Umständen könnte auch der fünfte Rang in der Bundesligatabelle für Europa reichen. Dafür müssen der THC, Buxtehude und Oldenburg am Wochenende beim Pokal-Final-Four in Hamburg die ersten drei Plätze belegen und die Füchse aus Berlin auf den vierten Rang verweisen.

Einzig ein Gedanke könnte den HCL-Fans beim möglichen Verpassen des internationalen Geschäfts positive Erinnerungen hervorrufen: Als die Leipziger Handballerinnen in der Saison 2005/2006 letztmals nicht auf europäischem Parkett vertreten waren, holten sie unter Trainer Martin Albertsen das Double aus Meisterschaft und Pokal.

Die Partie beginnt am Mittwoch um 19.30 Uhr in der Arena Leipzig und wird wie gewohnt von LVZ-Online im Livestream sowie im Liveticker übertragen.

agri

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