Startseite LVZ
Volltextsuche über das Angebot:

HC Leipzig
Google+ Instagram YouTube
Metzingen im Dreierpack für den HCL

Bundesliga und Europapokal Metzingen im Dreierpack für den HCL

Dreimal innerhalb von zehn Tagen spielt der HC Leipzig gegen die TuS Metzingen. Am Mittwoch steigt das Bundesliga-Match, am Freitag sowie am 28. Februar stehen die Viertelfinalspiele des EHF-Cups an. Kurios: Die Partien werden in drei verschiedenen Hallen ausgetragen.

Luisa Schulze beim Torwurf.
 

Quelle: Christian Modla

Leipzig.  Für einige Tage war den HCL-Handballerinnen die Unbeschwertheit abhanden gekommen, Stichworte THC-Spiel und Unentschieden gegen Berlin. Seit letztem Sonntag ist die Stimmung bei Leipzigs Vorzeige-Handballerinnen jedoch wieder bestens: Der klare Sieg in Buxtehude (26:21) garniert mit einer starken Vorstellung haben den Laune-Pegel in die Höhe schießen lassen. „Ja, das Buxtehude-Spiel war Balsam für unsere Seelen“, sagt HCL-Manager Kay-Sven Hähner. Die nunmehr entspannten HCL-Seelen düsten von Buxtehude aus gleich in den Süden, machten es sich in der Sportschule Ruit bequem, gönnten sich am Dienstag vor dem Training einen Shopping-Bummel im nahe gelegenen Stuttgart.

Drei Spiele in drei Hallen

Die „Seelenreinigung“ kam rechtzeitig vor dem Triple gegen den TuS Metzingen. In Bundesliga (Mittwoch, 19.30 Uhr) sowie den EHF-Cup-Viertelfinals (19. und 28. Februar) trifft der HCL gleich dreimal innerhalb von zehn Tagen auf die Schwäbinnen, und Heimvorteil ist in diesem speziellen Fall ein großes Wort. Am Mittwoch wird in der Öschhalle in Metzingen gespielt, am Freitag in der Paul-Horn-Arena in Tübingen (20 Kilometer entfernt), das Rückspiel in der Anhalt-Arena Dessau. Eine Spielpaarung in zwei verschiedenen Wettbewerben und in drei Hallen – das gibt’s nicht allzu oft.

Schulze und die Farbe Pink

So etwas hat auch Luisa Schulze so noch nicht erlebt. Für die 25 Jahre alte Nationalspielerin kommt noch ein erschwerender Aspekt hinzu: Sie mag die Farbe Pink nicht. Da muss sie in den nächsten Tagen sehr stark sein, denn Luisa Schulze wird viel Pink ertragen müssen. Die Mädels aus Metzingen nennen sich selbst „TuSSies“ oder „Pink-Ladies“ , spielen in pink-farbenen Trikots, die Halle ist pink dekoriert. „Sehr gewöhnungsbedürftig“, findet Luisa Schulze das, und da drückt sie sich bemüht freundlich aus. Möglicherweise setzt die Signalfarbe aber bei Schulze und Co. auch die für eine formidable Abwehrarbeit notwendigen Aggressionen frei.

In der „guten, stabilen und aggressiven Deckung plus 60 Minuten Tempospiel“ sieht denn auch Luisa Schulze das Erfolgsrezept gegen Metzingen. Im Idealfall funktioniert das dreimal. Die bisherigen Duelle endeten 27:27 (Bundesliga) und 32:27 (DHB-Pokal) für den HCL.

Von Uwe Köster

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus News