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Metzingen soll kein Stolperstein für HC Leipzig sein

DHB-Pokal Metzingen soll kein Stolperstein für HC Leipzig sein

Vor einem Jahr scheiterten die HCL-Handballerinnen im Viertelfinale des DHB-Pokals daheim überraschend. „Das darf und wird uns nicht noch einmal passieren“, sagt HCL-Star Saskia Lang vor dem Pokalspiel am Mittwoch in der Arena gegen den TuS Metzingen. Gewinnen die Leipzigerinnen, will sich der HCL als Ausrichter für das Final Four am 21./22. Mai bewerben.

Gibt auf der Bank alles: HCL-Trainer Norman Rentsch
 

Quelle: imago

Leipzig. Pokal-Time in der Arena: Am Mittwoch, 19.30 Uhr, wollen die Handballerinnen des HC Leipzig im Viertelfinale TuS Metzingen bezwingen und ins Final Four des DHB-Pokals einziehen. Beim Thema Pokal-Viertelfinale werden Erinnerungen an ein denkwürdiges Spiel vor einem Jahr wach, als der HCL daheim gegen den VfL Oldenburg nach klarer Führung noch verloren (28:29) und damit Endrunde sowie die Chance auf Titelverteidigung verpasst hatte. Ein Satz steht jetzt wie in Stein gemeißelt. „Das darf und wird uns nicht noch einmal passieren“, sagt Saskia Lang zum Thema Pokal. HCL-Trainer Norman Rentsch hat die Schmach auch noch nicht vergessen. „Da haben wir in der zweiten Halbzeit nicht mehr Handball gespielt.“ Auch er meint: „Das darf und wird uns nicht noch einmal passieren.“

 So kann die HCL-Gemeinde durchaus optimistisch auf das Viertelfinale anno 2016 blicken. Mit zwei Siegen nach der WM-Pause lief es für die Leipzigerinnen optimal, TuS Metzingen dagegen kassierte zwei Niederlagen in Folge (26:29 beim THC und 26:32 daheim gegen Dortmund). „Das hat nicht viel zu sagen“, meint Rückraum-Ass Lang. Denn erstens seien angeschlagene Gegner immer gefährlich und zweitens ist der starke Auftritt der Schwäbinnen Ende September in Leipzig nicht vergessen (27:27). Saskia Lang hält Metzingen sogar für gefährlicher als im September, „weil Pokal ist“. Auch das beim Gegner mit Nationalspielerin Marlene Zapf eine starke Waffe verletzungsbedingt fehlt, müsse kein Vorteil für den HCL sein. „Wenn jemand ausfällt, rücken die anderen eher noch mehr zusammen.“

Vor einem Jahr, als sich der HCL gegen Oldenburg blamierte, war Saskia Lang Zuschauer, laborierte damals an einer Knieverletzung. Jetzt ist sie in ganz starker Form, will unbedingt das Final Four, gekrönt mit dem Pokalsieg erleben. Im Idealfall steigt die Pokal-Endrunde am 21./22. Mai in der Arena. An letzterem soll es nicht scheitern. „Wenn wir uns qualifizieren, wollen wir uns auf jeden Fall bewerben. Die Arena ist für den Termin geblockt“, sagt Manager Kay-Sven Hähner.

Die Viertelfinal-Ansetzungen:

HC Leipzig - TuS Metzingen (6.1.)
HSG Blomberg-Lippe - Neckarsulmer SU (6.1.)
Borussia Dortmund - SVG Celle (10.1.)
VfL Oldenburg - Thüringer HC (23.3., wahrscheinlich früher)

Von Uwe Köster

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