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Mit Glücksbringer Angriff auf Bundesligaspitze: HCL empfängt Oldenburg

Spitzenspiel Handball-Bundesliga Mit Glücksbringer Angriff auf Bundesligaspitze: HCL empfängt Oldenburg

Die Vorhersage von HCL-Coach Norman Rentsch hat sich bewahrheitet: Die Handball-Bundesliga ist spannend, wie seit langem nicht. Am Sonntag treffen in der Arena mit dem HCL und Oldenburg die zwei einzigen noch ungeschlagenen Teams aufeinander.

HCL-Kapitänin Katja Kramarczyk und ihr Team wollen auch nach dem Spitzenspiel gegen Oldenburg jubeln.
 

Quelle: Sebastian Brauner

Leipzig.  „Wir sollten uns darauf konzentrieren, das Spiel zu gewinnen und nicht so sehr auf die Tabelle gucken“, sagt HCL-Coach Norman Rentsch gewohnt zurückhaltend vor dem Top-Duell am Sonntag gegen den VfL Oldenburg. Seiner Kapitänin Katja Kramarczyk ist klar: „Wenn wir gewinnen, sind wir Spitzenreiter.“ In der Arena treffen ab 18 Uhr die einzigen noch ungeschlagenen Teams der Bundesliga aufeinander.

Am derzeitigen Tabellenführer bissen sich in dieser Saison schon einige Topmannschaften die Zähne aus. Metzingen und Buxtehude kassierten Niederlagen, der Meister THC ließ einen Punkt beim Team von Trainer Leszek Krowicki liegen. „Das ist eine Truppe, die schon länger zusammenspielt und um Angie Geschke, Caroline Müller und Julia Wenzl stark besetzt ist. Wir sind gewarnt. Aber Oldenburg hat die schweren Spiele auch alle zu Hause gewonnen“, sagt Rentsch, der nun auf den Heimbonus seiner Mannschaft baut. Manager Kay-Sven Hähner erklärt: „Die haben eine gute Mentalität.“

Auftakt der englischen Woche mit drei Spitzenspielen

Große Rachegelüste von der Zehn-Tore-Niederlage beim VfL und dem bitteren Pokal-Aus in der vergangenen Saison hat Rentsch nicht. „Die Spiele sind vergessen. Dieses Jahr geht es von neuem los“, sagt der 35-Jährige. Torhüterin Kramarczyk gesteht: „Das Pokalspiel war schon so eins, das in meiner Karriere hängen bleibt.“ Im Januar hatte der HCL das Final-Four verpasst, weil er eine Führung von acht Treffern noch aus der Hand gab. Auch am vergangenen Wochenende in Leverkusen hatte Leipzig bereits sieben Treffer Vorsprung, gewann am Ende nur knapp mit 28:27. „Das muss man natürlich souveräner über die Bühne bringen“, sagt Nationalkeeperin Kramarczyk, erinnert sich aber auch: „Mit Frankfurt/Oder bin ich Meister geworden, da haben wir zehn Spiele mit einem Tor Unterschied gewonnen.“

Manager Kay-Sven Hähner hat gegen Oldenburg schon sein persönliches Maskottchen auserkoren: „RB-Trainer Ralf Rangnick ist wieder dabei. Er war gegen Buxtehude unser Glücksbringer.“ Personell hat sich am HCL-Kader der vergangenen Partien nichts verändert. Franziska Mietzner braucht noch etwa zwei Wochen, um nach ihrer Knieverletzung wieder am Spielbetrieb teilnehmen zu können.

Länderspiel in Leipzig?

Die Partie gegen Oldenburg ist nur der Auftakt einer schweren englischen Woche. Bereits am Mittwoch empfängt der HCL die SG BBM Bietigheim mit unzähligen ehemaligen HCL-Akteurinnen und Nationalspielerinnen, die dem THC bereits die erste Saisonniederlage beibrachten. An Wochenende darauf folgt die Partie beim ambitionierten Aufsteiger BVB.

Leipziger Handballfans können sich, wenn alles nach Plan läuft, auf einen weiteren Höhepunkt freuen. Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft will am 25. November ihr letztes Testspiel vor der Weltmeisterschaft in Dänemark (5. bis 20. Dezember) in der Arena Leipzig gegen Polen bestreiten. Am Freitag soll die endgültige Entscheidung zum Länderspiel fallen.

Von Anne Grimm

Arena Leipzig 51.344651 12.352742
Arena Leipzig
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